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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Versammlung: Basis vertraut Essener SPD-Vorstand

22.02.2016

Essen Eindeutige Ergebnisse haben alle Vorstandsmitglieder der SPD Essen auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung im Hotel zum Rathaus bekommen. Bei geheimer Wahl unter Leitung der ehemaligen Vorsitzenden Monika Huslage wurden Detlef Kolde als 1. Vorsitzender, Oliver Winkler als sein Stellvertreter, Michael Schneiders als Kassierer und Simon Schneiders als Schriftführer in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Die Beisitzer Andreas Wille, Horst Schleider, Jürgen Bäker, Sebastian Hüstege, Dominik Koopmann-Knuth und Oliver Kirchner vervollständigen das Führungsgremium. Die Kassengeschäfte werden künftig von Mareike Woltermann und Karl-Heinz Borker geprüft.

Weiter bestimmte die Versammlung Michael Schneiders, Oliver Winkler, Sebastian Hüstege, Horst Schleider, Oliver Kirchner, Dominik Koopmann-Knuth, Dr. Matthias Siegel, Karl-Heinz Borker und Andreas Wille als Teilnehmer der am 15. Juni in Friesoythe stattfindenden Kreisdelegiertenversammlung. Schlussendlich wurde noch das langjährige Gemeinderatsmitglied und ehemalige Kreistagsmitglied Reinhard Drewes für seine 40-jährige Parteimitgliedschaft geehrt.

In seiner Ansprache betonte Kolde, dass die umstrittene Stromtrasse kommen werde und es nun gelte, die eigentlichen Stromtrassenwege mitzugestalten. Hinsichtlich der bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Essen möchte sich die SPD an Spekulationen nicht beteiligen. „Wer aber mit geöffneten Augen die politische Landschaft in Essen betrachtet, die Einsetzung des Kreisbeschäftigten Matthias Meyer als Vertreter für den abwandernden Andreas Güttler zur Kenntnis nimmt und diese Personaleinsetzung als klugen politischen Schachzug betrachtet, der könnte doch durchaus mit einer Kandidatur des Landtagsabgeordneten Clemens Große Macke rechnen“, so Kolde. Da stelle sich natürlich die Frage, wie die Essener Bevölkerung eine gemeindliche Doppelspitze aus Bevern betrachtet. Egal, wer letztendlich die Nachfolge antreten werde, er werde ein schweres Erbe übernehmen, da die Verdienste von Georg Kettmann schon überragend und vor allem nachhaltig für die Kommune Essen seien.

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