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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Partnerstadt: Freundschaft soll enger werden

13.07.2019

Bösel /Dippoldiswalde Bösels Bürgermeister Hermann Block und Kreistagsmitglied Reinhard Lanfer (beide CDU) sind an diesem Wochenende in Dipps, die Kurzbezeichnung von Bösels Partnerstadt Dippoldiswalde im Osterzgebirge, unterwegs. Erstes Ziel auf ihrer Reise: Kerstin Körner, seit der vergangenen Woche neue Oberbürgermeisterin in der sächsischen Stadt.

Block überreichte ein Geschenk der Gemeinde Bösel und lud als Präsident des Vereins „Euro-Bösel“ Kerstin Körner persönlich zu den diesjährigen Euro-Musiktagen im September ein. Und die überlegte nicht lange: „Ich habe die Teilnahme fest eingeplant.“

Partnerschaft beleben

Kerstin Körner ist Teil einer größeren Delegation. Beide Repräsentanten – Block und Körner – waren sich schnell einig, dass in die Partnerschaft die Vereine und Gruppen stärker eingebunden werden müssten. Die Dippser Oberbürgermeisterin will die Pflege und die Belebung der Städtepartnerschaften seitens der Stadt in den nächsten Monaten im Stadtrat diskutieren lassen. Im Herbst sollen dann gemeinsame Aktivitäten für 2020 überlegt werden.

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Die Gründung der kommunalen Verbindung jährt sich im nächsten Jahr zum 30. Mal. Alternativ zum Stadtfestbesuch Ende Mai 2020 überlegt die Gemeinde Bösel eine Teilnahme an der Veranstaltung „Malter in Flammen“, ein zweitägiges Spektakel im Zentrum der Talsperre Malter mit Musik und Bühnenprogramm und einem abschließenden großen Höhenfeuerwerk auf der Talsperre. Erste Eindrücke über die touristische Veranstaltung in den Strandbädern Seifersdorf, Paulsdorf und Malter verschafft sich die kleine Reisegruppe um Bürgermeister Hermann Block dann am Wochenende. Mit dabei ist auch Reinhard Lanfer. Der einstige stellvertretende Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete kennt Dipps von vielen Besuchen. Er ist dabei einer der engagierten Verfechter der Städtepartnerschaft geworden.

Amt im dritten Anlauf

Kerstin Körner sitzt seit zwei Wochen im Sessel der Oberbürgermeisterin der 15 000-Einwohner-Stadt Dippoldiswalde. Die 47-jährige Betriebswirtin war zuvor Abteilungsleiterin in der Kreisverwaltung und ist jetzt Nachfolgerin von Jens Peter (50), der aus Gesundheitsgründen im vergangenen Herbst das Amt aufgab. Kerstin Körner hatte zuvor zweimal vergeblich Anlauf auf dieses Amt genommen.

Ansonsten beherrscht die anstehende Landtagswahl in Sachsen die politische Szenerie. Die Entscheidung der Landeswahlleiterin spaltet. Knapp zwei Monate vor der Wahl am 1. September wurde entschieden, dass die AfD nur mit 18 Listenbewerbern antreten darauf. Die Benennung der Plätze 19 bis 61 seien ein Verstoß gegen das Landeswahlgesetz. Die zweite Versammlung zur Besetzung der hinteren Listenplätze sei nicht regulär gewesen.

Im Wahlkreis Dippoldiswalde tritt erneut – zum siebten Mal – Andrea Dombois an. Als Serviererin in einem Ferienheim der CDU hatte sie als junge Frau 1978 ihre Parteikarriere begonnen. 1990 kandidierte sie erstmals für die CDU, die damals noch als „Blockpartei“ einen zweifelhaften Ruf im Osten hatte.

Die Böseler unterstützten sie jedoch kräftig. Aloys Gelhaus, damals in Bösel CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender, stand im Juli 1990 auf einem Anhänger der örtlichen LPG und warb mit westlichen Werten. Schüchtern daneben: Andrea Hubrig, heute Dombois. Sie erhielt – völlig überraschend – 66,1 Prozent der Stimmen.

Nun dürfte das Wettrennen um das Direktmandat zwischen Dombois und André Barth (AfD) entschieden werden.

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