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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Infozentrum Bokelesch: Kein leichter Job für Gemeinde

04.09.2019

Bokelesch Es wird nicht einfach sein, einen geeigneten Nachfolger für Joachim Bunger zu finden. Da sind sich Bürgermeister Thomas Otto, Erster Gemeinderat Jens Gralheer und Maria König (Stabsstelle Personal) sicher. Denn der 63-jährige Bunger aus Bollingen betreibe das Informationszentrum „Johanniterkapelle Bokelesch“ seit Mai 2013 als Beschäftigter der Gemeinde Saterland mit großem Engagement und Enthusiasmus.

Zum Ende dieses Jahres wird er in den Ruhestand gehen. So sucht die Gemeinde zum 1. Januar 2020 einen Nachfolger und hat die unbefristete Teilzeitstelle mit durchschnittlich 14 Stunden wöchentlich auf ihrer Homepage (www.saterland.de) öffentlich ausgeschrieben.

Schon bei seinem Stellenantritt hatte Bunger sein Interesse an Geschichte, vor allem an der Ostfrieslands, herausgestellt. Die Geschichte der Johanniterkapelle bzw. Bokelesch hatte er sich dann in den Jahren danach angeeignet. „Ich habe zu Beginn erstmal alles aufgesogen“, sagt Bunger.

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Allerdings musste er dies während seiner Freizeit zu Hause tun, da es im Infozentrum keinen Internetanschluss gibt. Ehe es soweit sein wird, werde es wohl auch noch dauern, sagt Erster Gemeinderat Gralheer. Vieles hat Bunger in Ordner geheftet, die zur Einsicht im Infozentrum stehen.

Seine wesentlichen Aufgaben waren die Betreuung des Infozentrums und Führungen für Besuchergruppen. „Es ist wichtig, dass man kommunikativ ist“, sagt Bunger. Da das Infozentrum über zahlreiche Multimedia-Anwendungen verfügt, sei es auch wichtig, die Technik beherrschen zu können.

Jährlich würden etwa 1500 bis 2000 Interessierte das Infozentrum besuchen. „Die meisten davon sind Gruppen, die ihren Besuch mit Kaffee und Kuchen verbinden“, sagt Bunger. Letzteren backt er selber. Über einen Weiterbetrieb des kleinen „Cafés“ würde sich die Gemeinde freuen. Es könnten aber auch eigene Konzepte/Ideen von Bungers Nachfolger oder seiner Nachfolgerin entwickelt werden.

„Wir brauchen vor allem jemanden, der geschichtlich interessiert ist“, sagt König. Wichtig sind der Gemeinde auch Kreativität und Eigeninitiative beim Betrieb des Infozentrums sowie ein freundlicher Umgang mit Besuchern. Letzterer werde ihm sehr fehlen, sagt Bunger. „Es hat mir immer Spaß gemacht, den Leuten etwas zu erzählen.“ Auch einige Stammgäste, vor allem ältere, die allein seien, würde das Infozentrum mittlerweile haben– auch wegen des Cafébetriebs.

Dennoch freut sich der 63-Jährige auch darauf, künftig mehr Zeit zu haben. „Die Arbeitszeiten sind leider nicht so optimal“, gibt er zu. „In der Saison, von April bis Oktober, bin ich fast jeden Samstag und Sonntag vor Ort.“ Dadurch würde das Privatleben leiden. „Ich freue mich, dass ich bald nicht mehr im Winter in den Urlaub fahren muss und für die Wochenenden etwas planen kann“, sagt Bunger.

Er sei aber bereit dazu, auch künftig gelegentlich unterstützend tätig zu sein – nicht aber an den Wochenenden. Vor allem eines sei ihm in den vergangenen Jahren wichtig gewesen: Dass der Informationspunkt weiter entwickelt wird. Und das sei unter anderem mit der Erweiterung des Klostergartens geschafft worden.

Am Sonntag, 8. September, wird das 700-jährige Jubiläum Bokeleschs begangen. Dort können an der Stelle Interessierte sich ein Bild vor Ort machen. Und Joachim Bunger ist dann auch gerne bereit über seine Arbeit zu informieren.


Mehr Infos zum Infozentrum unter   www.friesische-johanniter.de 
Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
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