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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

UWG sieht nach Rückzug der Kirche noch Spielraum

21.10.2019

Cappeln Der Vorstand der UWG Cappeln ist sich einig darüber, dass die zentrale Dorfmitte auf den von der Gemeinde erworbenen Grundstücken nach wie vor der richtige Standort für das geplante Dorfgemeinschaftshaus in Kombination mit einem Rathaus ist. Das haben die Unabhängigen mit Blick auf Ideen der CDU bekräftigt, die das Vorhaben überdenken will. Hintergrund ist der Ausstieg der Kirchengemeinde aus dem gemeinsamen Vorhaben. Die Kirche plant jetzt einen Pfarrheim-Neubau mit einer neuen Bücherei und einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Euro. Der Neubau soll am Standort der jetzigen Bücherei entstehen.

„Dass sich die Mehrheitsfraktion nach dem Rückzug der Kirche aus einem gemeinsamen Dorfgemeinschaftshaus nun doch wieder zu dieser Thematik mit Vertretern der Kirche an einen Tisch setzt, muss erst einmal verstanden werden“, so die UWG in einer Pressemitteilung. Grundsätzlich befürworte man einen Dialog. Wenn jedoch die Politik auf den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses verzichte und stattdessen der Kirche die Baumaßnahme überlasse, sind rund 1,2 Millionen Euro Fördergelder aus dem Fördertopf der Dorferneuerung für Jahre passé.

Das Dorfentwicklungskonzept des Arbeitskreises, das in mehr als zwei Jahren erarbeitet wurde, würde mit solchen Entscheidungen komplett ignoriert werden. Dieses Konzept beinhalte das Ziel, den sanierungsbedürftigen Ortskern zu beleben. Sollte die Kirche den Bau des Pfarrheims auf dem Grundstück der heutigen Bücherei realisieren, stünde dieses Gebäude in unmittelbarer Konkurrenz zum Ziel der Ortskernbelebung, so die UWG.

Die UWG sieht nach dem Rückzug der Kirche als möglicher Investor nach wie vor viel Gestaltungsspielraum. Die nötigen Anpassungen der Baupläne sollten von Verwaltung und Architekten vorgenommen werden und dem Rat vorgelegt werden: „Hier aber das gesamte Projekt in Frage zu stellen, obwohl die Erarbeitung noch nicht abgeschlossen ist, und dazu noch Gespräche mit der Kirche zu führen, die komplett gegen das Dorfentwicklungskonzept wirken, finden wir egoistisch und ignorant gegenüber dem Rat, der Verwaltung und der ganzen Gemeinde“, so der UWG-Vorstand: „Die CDU stellt ihre Interessen als Partei vor die Interessen des Gemeinwohls und gegen den Willen vieler Bürger.“

„Wir warnen davor, den Anlass der Dorferneuerungsmaßnahme aus den Augen zu verlieren und damit auf die Fördergelder zu verzichten“, sagt die UWG. Gleichzeitig appelliert sie an die Ratsmitglieder, die aus Kostengründen das Projekt kritisch sehen oder ganz ablehnen, insbesondere aus den Ortsteilen Schwichteler, Elsten und Sevelten, darüber nachzudenken, dass auch Cappelner Ratsmitglieder für ein Dorfgemeinschaftshaus in Schwichteler, für den Neubau eines Kindergartens in Sevelten und für den Bau eines Dorf- und Schützenhauses in Nutteln gestimmt haben.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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