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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Cappelns CDU stellt Großprojekt in Frage

08.10.2019

Cappeln Die CDU-Mehrheitsfraktion im Rat der Gemeinde Cappeln stellt das Gesamtprojekt „Neubau Rathaus/ Dorfgemeinschaftshaus“ in Frage. Das geht aus einer am Montagabend veröffentlichten Pressemitteilung hervor.

Wie berichtet, hatte der Kirchenausschuss der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul Anfang September beschlossen, sich nicht mehr am Neubau des Rathauses/ Dorfgemeinschaftshauses zu beteiligen. Man lege – so zitiert Cappelns Bürgermeister Marcus Brinkmann am 14. September die Kirche – Wert auf ein eigenes Pfarrheim. Die Gemeinde Cappeln war 2015 in die Dorfentwicklung aufgenommen worden. Die Planung eines gemeinsamen Dorfgemeinschaftshauses sei gleich zu Beginn der Dorfentwicklungsplanungen auf Initiative der Kirche erfolgt. Der Rat der Gemeinde Cappeln – so Brinkmann am 14. September weiter – halte trotz der Kehrtwende der katholischen Kirchengemeinde grundsätzlich am Bau eines neuen Dorfgemeinschafts- und Rathauses fest.

Doch die veränderte Situation will die CDU nun nicht mehr mittragen. In der Tat habe man in der Ratssitzung am 9. September mitbeschlossen, das geplante Gebäude so zu verändern bzw. umzuplanen, dass die voraussichtlichen Kosten wieder in einem vertretbaren Verhältnis zu den vorgesehenen Nutzungen stünden. Um sich der geänderten Situation zu stellen und gleichzeitig den Zugriff auf eine größtmögliche Förderung aus Mitteln der Dorferneuerung nicht zu verlieren, sollte der Antrag auf Fördermittel unter dieser Voraussetzung und mit dieser Maßgabe des Rates zum 15. September fristgerecht gestellt werden, so die CDU.

Doch zurzeit habe die CDU-Fraktion Cappeln den Eindruck, dass die Verwaltung ohne Alternativen weiterplane. So sei Ende September dem Arbeitskreis Dorfentwicklung dargelegt worden, dass eine Veränderung der Planungen kaum möglich sei, ohne das Konzept und die Gesamtarchitektur stark zu beeinträchtigten. In einer Abstimmung habe der Arbeitskreis mehrheitlich für eine Beibehaltung des Siegerentwurfes votiert.

Nach Ansicht der CDU-Fraktion Cappeln entspreche diese Vorgehensweise nicht der im Rat beschlossenen ausdrücklichen Maßgabe. „Insbesondere die zu erwartenden Baukosten von geschätzt 7,6 Millionen Euro für das Rathaus/Dorfgemeinschaftshaus bedeuten für unsere Gemeinde eine riesige Investition und lassen das Gesamtprojekt jetzt in Frage stellen“, heißt es in der CDU-Pressemitteilung. Selbst wenn eine Fördersumme von circa 1,2 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden sei, müssten die Gesamtkosten in einem vertretbaren Verhältnis zu den künftigen Nutzungen und zur Auslastung stehen – zumal auch dauerhafte erhöhte Kosten für die Gebäudebewirtschaftung und -unterhaltung entstünden.

Auch im Hinblick zur Schaffung von Doppelstrukturen sei eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung angebracht. Die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul habe in ihrer Stellungnahme zur gemeinsamen Nutzung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass mit dem Bau des neuen Cappelner Pfarrheims entsprechende Räumlichkeiten für die Dorfgemeinschaft integriert und zur Verfügung gestellt werden könnten. „Vor diesem Hintergrund hält die CDU-Fraktion Cappeln es für geboten, auch hier weitere Gespräche zu führen, um Gemeinsamkeiten auszuloten.“

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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