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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

SPD will Votum nicht akzeptieren

01.02.2020

Cappeln Soll Cappeln – wie ursprünglich geplant – ein großes Dorfgemeinschafts- und Rathaus bekommen oder – nach dem Ausstieg der katholischen Kirchengemeinde – eine verkleinerte Variante? Darüber wird seit Monaten im Dorf kontrovers diskutiert und auch gestritten.

Am 23. Januar hatte der Planungs-, Umwelt- und Wegeausschuss mit Stimmen der CDU-Mehrheit (sechs Ja, fünf Nein) dafür votiert, die abgespeckte Variante auf Grundlage des Siegerentwurfs aus dem Architektenwettbewerb dem Rat zum Beschluss zu empfehlen. Letzterer tagt am Montag, 17. Februar, um 18 Uhr.

Die SPD-Fraktion will den verkleinerten Bau nicht kampflos hinnehmen und fordert nun die Bevölkerung auf, die Ratsmitglieder von der ursprünglich geplanten Variante zu überzeugen. „Wir bitten alle Befürworter des ursprünglichen Entwurfs, umgehend mit den Mitgliedern des Rates der Gemeinde Cappeln in Kontakt zu treten, um diesen mitzuteilen, dass man am 17. Februar von ihnen eine Zustimmung pro Variante eins erwartet“, heißt es in einer am Freitag veröffentlichen Pressemitteilung.

Die SPD fordert die Bürger auf, den Ratsmitgliedern regelrecht auf die Bude zu rücken: „Besucht sie, mailt, ruft an oder sprecht sie bitte an, wo immer ihr sie antrefft. Beim Spazieren gehen, beim Einkaufen, im Wartezimmer beim Arzt, auf dem Fußballplatz oder oder oder. Nehmt Eure Rechte als Wähler in Anspruch“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Frank Garling. Die Kontaktdaten aller Ratsmitglieder seien auf der Homepage der Gemeinde aufgeführt. Eine mögliche Unzufriedenheit über eine Abstimmung des Gemeinderates erst nach der Sitzung zu äußern sei zu spät, denn dann sei die Entscheidung bereits getroffen worden.

Die SPD-Ratsmitglieder haben nach eigenen Angaben in den vergangenen Monaten viele Mitglieder des SV Cappeln, der Siedlergemeinschaft, der Feuerwehr, des Kirchenausschusses, der Kyffhäuser, des Kolpings sowie Nachbarn und Freunde kontaktiert, um an ein möglichst breitgefächertes Stimmungsbild zu gelangen. „Das Ergebnis hätte eindeutiger kaum ausfallen können“, so Garling Eine überwältigende Mehrheit favorisiere die ursprüngliche Variante für den Neubau des Dorfgemeinschafts- und Rathauses.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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