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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Allwetterbad: CDU wirft Bürgermeister Untätigkeit vor

14.11.2015

Friesoythe In den Reihen der CDU im Stadtverband Friesoythe hagelt es derzeit nach Auskunft des Vorsitzenden Rasmus Braun Kritik am Verhalten der derzeitigen Verwaltungsspitze der Stadt Friesoythe in der aktuellen Diskussion über den Betrieb des Schwimmbades „Aquaferrum“. „Wäre es nach dem Willen der Sozialdemokraten in Friesoythe gegangen, stünde die Stadt jetzt wohl ohne ein Schwimmbad dar, wenngleich Einigkeit über die Notwendigkeit, insbesondere auch für den Schul- und Vereinssport, bestand. Mit der derzeitigen Miesmacherei und Verweigerung lässt sich ein Schwimmbadbetrieb nicht nach vorne bringen“, teilte Braun in einem Schreiben mit.

Im Vorfeld des Schwimmbadbaus seien zudem verschiedene Machbarkeitsstudien erstellt worden. Auf der Grundlage dieser, allen Ratsmitgliedern vorgestellten Studien sei der Beschluss gefasst worden. Braun: „Die zu erwartenden Besucherzahlen entstammten nicht den Träumen der seinerzeitigen Verwaltungsspitze, sondern von Fachleuten erstellten Machbarkeitsstudien.“ Wenn Bürgermeister Sven Stratmann (SPD) nun erkläre, er habe für das Bad seinerzeit die Hand nicht gehoben, so zeige dies ein fragwürdiges Demokratieverständnis.

Tatsache sei, dass Stratmann die Amtsgeschäfte nur wenige Wochen nach Eröffnung des Allwetterbades übernommen habe und damit nahezu der gesamte Betriebszeitraum in seine Amtszeit falle. In dieser Zeit seien keine Bemühungen des Bürgermeisters für einen Erfolg des städtischen Bades erkennbar geworden. Vielmehr werde in der öffentlichen Diskussion versucht, angebliche Fehler seines Vorgängers aufzuspüren.

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Kein Verständnis zeige der Stadtverband außerdem für das Verhalten der Geschäftsführerin der Wirtschaftsbetriebe Friesoythe, Heidrun Hamjediers. Nur kurze Zeit nach Übernahme der Amtsgeschäfte habe diese – laut Braun wider besseres Wissen – öffentlich von drohender Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz der Gesellschaft gesprochen. Das habe nicht nur dem Schwimmbadbetrieb, sondern auch dem Ansehen der Stadt geschadet.

Einig sei man sich mit der Verwaltungsspitze in der Bewertung, dass die Besucherzahlen derzeit noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. „Angesichts der Schlechtmacherei aus der eigenen Geschäftsführung ist dies jedoch nicht weiter verwunderlich. Dabei sollte allen klar sein, dass ein Bad, und insbesondere der Saunabereich, erst am Markt etabliert werden müsse“, sagte Braun.

Eine Erhöhung der Besucherzahlen solle aber aus politischen Gründen vermieden werden, vermutet der Stadtverbandsvorsitzende. Insoweit seien die vorliegenden Besucherzahlen angesichts der gemachten Fehler bei der Betriebsführung, insbesondere dem Marketing, „fast schon verwunderlich positiv“.

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