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Mehr als 200 Tote nach Explosionen in Sri Lanka
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Aktualisiert vor 34 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Zeichen gegen zu hohe Mieten

09.06.2018

Cloppenburg Es ist ein Dilemma: Zwar werden in der Kreisstadt Cloppenburg viele neue Wohnungen gebaut. Trotzdem gibt es immer mehr Menschen, die sich die Mieten oftmals nicht mehr leisten können. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, junge Familien, junge Volljährige, Senioren, Menschen mit Einschränkungen oder Flüchtlinge. An diesem Samstag, 9. Juni, 10 bis 17 Uhr, wollen die Mitgliedseinrichtungen der Sozialen Meile Cloppenburg in der Fußgängerzone auf Höhe der LzO auf diese Problematik weiter aufmerksam machen. Der Aktionsstand wird in der Fußgängerzone in Form eines Wohnzimmers aufgebaut. Es soll gezeigt werden, wie es ist, auf der Straße zu stehen und Wohnungen nur von außen zu sehen.

Die Fachkräfte aus den sozialen Einrichtungen werden als Ansprechpartner vor Ort sein. Aber auch Menschen, die aktuell eine Wohnung suchen, werden am Stand sein, um möglicherweise mit Personen in Kontakt zu kommen, die freien Wohnraum anbieten können.

Die Löhne seien in den vergangenen zehn Jahren um bis zu zehn Prozent gestiegen, heißt es in der Ankündigung. Allerdings erhöhten sich die Mieten im gleichen Zeitraum in den Städten im Durchschnitt um bis zu 45 Prozent. Das Risiko zu verarmen, steige damit erheblich. Nach Angaben des Veranstalters sind 330 000 Menschen aktuell in Deutschland obdachlos.

Der deutsche Caritasverband weist unter seinem Jahresmotto „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ darauf hin, dass in Deutschland aktuell mindestens eine Million Wohnungen fehlen. Während der soziale Wohnungsbau in den letzten Jahrzehnten immer weiter zurückgegangen ist, entstand auf der anderen Seite immer mehr teurer Wohnungsraum. Im Bezug auf Flüchtlinge müsse etwa gelten: Erst Wohnung, dann Arbeit, dann die Integration in die Nachbarschaft und Kommune. Denn ohne Wohnung sei es nicht möglich, sein Leben selbst zu gestalten und am sozialen Leben teilzuhaben.

Die Cloppenburger Sozial-Einrichtungen machen seit Jahren die Erfahrung, dass es für sozial benachteiligte Personen, aber auch für inzwischen breite Bevölkerungsteile nahezu unmöglich wird, einen passenden Wohnraum zu finden.  Im September 2017 wurde im Rathaus zu diesem sozialpolitisch aktuellen Thema im Rahmen der Sozialen Meile ein Arbeitskreis gegründet. Dazu gehören unter anderem der Caritasverein Altenoythe und das Gemeindepsychiatrische Zentrum des St.-Josef-Krankenhauses.

Der Arbeitskreis plant eine weitere Aktion im September, bei der Personen, die konkret eine Wohnung suchen, ihr „Gesicht“ zeigen können. Im Rahmen einer Fotografie-Aktion werden Menschen abgelichtet, die deutlich machen: Ich suche! Eine Ausstellung dieser Bilder in Cloppenburg wird daraufhin zeitnah erfolgen. So soll eine Momentaufnahme auf die grundsätzlich vorhandene Problematik gelingen. Weitere Informationen und Kontaktadressen erhalten Interessenten unter


     www.cloppenburg-ist-sozial.de 
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