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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Zahl der Flüchtlinge nimmt ab

30.01.2020

Cloppenburg Die Situation der Flüchtlinge in der Stadt Cloppenburg hat sich im vergangenen Jahr weiter entspannt. Das geht aus einem Bericht hervor, der am Dienstag im städtischen Sozialausschuss vorgestellt worden ist.

1020 Flüchtlinge (ohne Familiennachzüge) sind der Stadt Cloppenburg in den Jahren 2013 bis 2019 zugewiesen worden. Die Asylbewerber aus den Balkanstaaten, die überwiegend in der zweiten Jahreshälfte 2014 und in der ersten Jahreshälfte 2015 kamen, sind inzwischen fast alle abgelehnt und daraufhin abgeschoben worden. Oder es erfolgte eine freiwillige Ausreise. Zum Jahreswechsel 2019 auf 2020 waren noch 149 (Vorjahr: 164) Personen im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

214 Flüchtlinge lebten zum Jahreswechsel 2019/2020 in städtischem Wohnraum, davon 126 (Vorjahr: 111) in den sieben Wohnheimen und 80 (165) in 20 (30) Wohnungen oder Häusern. Die Zahl der insgesamt untergebrachten Flüchtlinge sei somit immer noch deutlich höher als die Zahl der Personen im Leistungsbezug nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, weil viele anerkannte Flüchtlinge keine eigene Wohnung finden und deshalb von der Stadt mit Wohnraum versorgt werden müssten, obwohl sie bereits im Leistungsbezug beim Jobcenter sind oder einer Arbeit nachgehen, hieß es weiter.

Zum Jahreswechsel 2018/ 2019 waren noch 276 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften wohnhaft gewesen. Unter Berücksichtigung der 49 Neuzuweisungen heißt das, dass 111 Personen 2019 eigenen Wohnraum gefunden hatten oder ausgereist sind bzw. abgeschoben wurden. 

130 Flüchtlinge sind auf Basis der bislang letzten Verteilquote vom 16. Dezember 2018 im Kreis Cloppenburg aufgenommen worden. Eine neue Aufnahmequote werde es voraussichtlich nicht vor März 2020 geben, heißt es von der Cloppenburger Stadtverwaltung.

„Da wir kreisweit wieder freie Plätze, davon über 100 alleine in Cloppenburg, in den Wohnheimen haben, können wir alle bedürftigen Personen im Rahmen der Vorgaben des Landkreises unterbringen“, erklärte Fachbereichsleiter Egon Meyer-Pölking. Da die vielen freien Plätze hohe Kosten verursachten, arbeite der Landkreis zusammen mit den Städten und Gemeinden an einem Konzept zur Verringerung der betreuten Wohnheimplätze.

1,837 Millionen Euro in Form von Geld- und Sachleistungen sind 2019 an 149 Asylbewerber ausgegeben worden. Damit ist die Summe im vierten Jahr in Folge gesunken. Die Ausgaben hatten 2016 (292 Personen, 2,977 Mio. Euro) ein Fünfjahres-Hoch (2015 bis 2019) erreicht.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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