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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Politiker als „Made“ beschimpft

07.08.2018

Cloppenburg „Du bist eine kleine dreckige Mistmade und ich werde deine widerlichen Kommentare löschen, wo es nur geht.“ Dieses Statement feuerte Thomas Nord gegen seinen Cloppenburger Parteikollegen Michael von Klitzing im sozialen Netzwerk Facebook ab. Nord ist im Bundesvorstand der Partei Die Linken tätig. Darüber hinaus ist der Brandenburger auch Bundestagsabgeordneter.

Von Klitzing sitzt für Die Linke im Cloppenburger Kreistag. „Als Bundestagsabgeordneter hätte er das nicht machen müssen. Er setzt mich so mit etwas gleich, dass man am besten zertritt. Das ist Nazi-Jargon“, erläutert der Cloppenburger.

Vorausgegangen sei dieser Beleidigung der Parteitag der Linken Anfang Juni. Damals kritisierte die Berliner-Linken-Senatorin Elke Breitenbach die Parteivorsitzende Sahra Wagenknecht, sagt der Linken-Politiker aus Cloppenburg: „Wagenknecht äußerte ihre Bedenken für die offenen Grenzen und die Flüchtlingspolitik. Breitenbach ist lautstark aufgetreten und hat ihr vorgeworfen, damit die Partei zu spalten.“

Diese Diskussion um die Spaltung der Partei habe sich nach dem Parteitag ins Internet auf die Plattform Facebook verlagert. Von Klitzing habe sich in die Diskussion mit einem Artikel eingeschaltet, den er dort postete. „Darin wurde Frau Breitenbach als Frau beschrieben, die rumkeift und lautstark auftritt. In dem Artikel wurde sie kritisiert“, sagt von Klitzing. Diese Kritik gefiel ihrem Ehemann Thomas Nord wohl gar nicht – er postete darauf hin das oben erwähnte Statement.

Diese Beleidigung wollte der Cloppenburger nicht auf sich sitzen lassen. Er beantragte am 18. Juni den Parteiausschluss von Thomas Nord bei der Landesschiedskommission in Brandenburg. Bisher habe er keine Rückmeldung bekommen.

„Wenn nichts passiert, würde ich das zur Kenntnis nehmen. Möglicherweise würde ich aber aus der Partei austreten. Wenn dieses Verhalten nicht gerügt wird, würde ich mich nämlich fragen, ob dies noch meine Partei ist“, so von Klitzing am Montag auf Nachfrage der NWZ. Angeblich habe sich Nord entschuldigt. „Mir ist bisher aber nichts zu Ohren gekommen“, sagt der Cloppenburger. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, konnte er nicht abschätzen.

Mareike Wübben Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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