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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Jusos-Kreisverband stellt sich hinter Schülerprotest

06.07.2019

Cloppenburg Mit großer Bestürzung haben die Jungsozialisten die Entwicklung an den BBS Technik verfolgt, heißt es in einer Pressemitteilung. An der Schule ist die finanzielle Förderung – für die das Kultusministerium zuständig ist – für die so genannten Sprintklassen ausgelaufen. In diesen Klassen gibt es zusätzliche Angebote, insbesondere Sprachhilfen für Jugendliche mit Förderbedarf. Darüber hinaus sollen auch das Selbstlern- und Förderzentrum erhalten bleiben, fordern die Schüler.

Der Kreisverwaltung falle nun ihre Untätigkeit auf die Füße, heißt es von der SPD-Parteijugend. „Wenn sich ein derart erfolgreiches Integrations- und Sozialprojekt absehbar dem Ende zuneigt, müssen die politischen Verantwortlichen auf Landes- und Kreisebene frühzeitig aktiv sein. Die aktuelle Situation ist nicht hinnehmbar”, betont der Jusos-Kreisvorstand.

Umso beeindruckender sei die Unterstützung der Schülerschaft für die Betreuerinnen Angelika Lange und Hayat Duran, deren Verträge ausgelaufen sind. Wie berichtet hatten 50 Schüler 589 Unterschriften an die Kreisverwaltung übergeben, in der sie die Fortführung der Sprint-Klassen forderten. Die SPD-Parteijugend wolle sich ebenfalls mit den Betroffenen solidarisieren und deren Anliegen eine parteipolitische Stimme verleihen.

„Wir sehen sowohl unseren Landtagsabgeordneten Christoph Eilers als auch Landrat Johann Wimberg in der Pflicht, den Fortbestand dieser Arbeit zu gewährleisten. Die Verantwortlichen dürfen sich nicht wegducken”, meint der stellvertretende Kreisvorsitzende Jan Oskar Höffmann. Die beiden Schulsozialarbeiterinnen Lange und Duran seien unstreitig erfolgreich und beliebt, weswegen man sie nicht einem Spardiktat unterwerfen dürfe. „Wir haben bereits Kontakt mit Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion aufgenommen, um das Thema in den Kreistag zu bringen. Die Angelegenheit muss in die politischen Gremien”, fordert der stellvertretende Jusos-Kreisvorsitzende Nico Neubert. Der Kreistag solle die Zukunft der Schulsozialarbeit sicherstellen, erhofft sich die Parteijugend.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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