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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

CDU-Stadtverband will Jute-Beutel statt Plastiktüte

12.06.2019

Cloppenburg Klimaschutz und Nachhaltigkeit – mit diesen Themen will der CDU-Stadtverband Cloppenburg künftig punkten. Die Partei habe die Europawahl reflektiert und anhand des starken Abschneidens der Grünen sei klar geworden, dass bei diesen Themen etwas kommen müsse, sagt Marco Beeken, Vorsitzender des Stadtverbandes. „Im Vorstand des Stadtverbandes Cloppenburg sind wir uns einig darüber, dass dieses Themenfeld extrem wichtig ist und hier ein großer Handlungsbedarf besteht. Somit wollen wir auch im Kleinen Anregungen und Impulse für ein sich verändertes Bewusstsein geben“, heißt es vom Stadtverband. Deswegen möchte der geschäftsführende Vorstand die Initiative „Cloppenburg – Echt Nachhaltig!“ auf den Weg bringen.

Kleine Schritte

Geplant sind mehrere Anträge der CDU-Zentrum-FDP-Gruppe, die noch innerhalb der Parteien besprochen werden müssen und dann in den politischen Gremien der Stadt Cloppenburg diskutiert werden sollen, sagt Beeken. „Man kann auch lokal kleine Dinge für den Umweltschutz machen“, findet der CDU-Politiker, der in Osnabrück arbeitet und von dort einige Ideen mitgebracht hat.

So soll sich Cloppenburg auf den Weg in die Plastikfreiheit machen, wie es in Osnabrück schon vielfach geschehen ist. Die Stadtverwaltung solle mit den Einzelhändlern ins Gespräch kommen, ob sie bereit sind, auf den Einsatz von Plastiktüten in ihrem Geschäft zu verzichten. Wenn diese zustimmen und das Plastik aus ihren Lokalen verbannen, sollen sie eine Plakette erhalten, die das Lokal als nachhaltig und plastikfrei kennzeichnet.

Beispiel Osnabrück

Als Anreiz könnten jedem beteiligten Einzelhändler beispielsweise 100 Jute-Beutel zur Verfügung gestellt werden. „In Osnabrück ist dieses Konzept gut angekommen. Es geht nicht darum, dass wir Plastiktüten komplett verbieten. Wir wollen für das Thema sensibilisieren“, erläutert Beeken.

Eine weitere Idee ist ein Schulwettbewerb zum Thema „Plastikfreies Cloppenburg“. Die Schulen sollen Projektarbeiten einreichen, wie der Plastikkonsum in der Stadt reduziert werden kann. „Die Schüler finden das Thema wichtig, das merke ich auch in meiner Arbeit als Professor für Chemie und Didaktik an der Uni Osnabrück in Schülerlabors. Alle Generationen erkennen, dass etwas passieren muss“, sagt Beeken zum gestiegenen Bewusstsein für den Umweltschutz.

Die eingereichten Projekte sollen dann nach dem Wunsch des Stadtverbandes von einer Jury bewertet werden, die besten Ideen sollen prämiert werden. Aus den Schülerideen könnten dann Anträge für die Cloppenburger Umweltpolitik folgen, wünschen sich die Christdemokraten.

Nachhaltige Zukunft

„Wir wollen auch im Kleinen erste exemplarische Zeichen setzen, die in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft tendieren“, erläutert Beeken. Die Cloppenburger sollen so angeregt werden, ihr Konsum- und Umweltverhalten kritisch zu überdenken.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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