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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

„Ein Tag ohne Tee ist undenkbar“

05.10.2017

Cloppenburg Stefan Riesenbeck tritt im Wahlkreis 67 (Cloppenburg) an. Dazu gehören die Städte Cloppenburg, Löningen sowie die Gemeinden Cappeln, Emstek, Essen, Lastrup, Lindern und Molbergen. Der Diplom-Sozialpädagoge ist für die SPD Cloppenburg im Stadtrat, Kreistagsmitglied und im Unterbezirksvorstand tätig. Als Landtagskandidat tritt er zum ersten Mal an. „Ich will bei dieser Wahl mehr Erststimmen holen, als die SPD Zweitstimmen in der Bundestagswahl hatte“, so Riesenbeck im Gespräch mit der NWZ. Die Partei erreichte 20,5 Prozent bei der Wahl auf Bundesebene. 2013 hatte Adem Ortac für die SPD 17 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis 67 (Cloppenburg) geholt.

Viel Zeit verbringt Riesenbeck mit seinem Engagement im Stadtrat, Kreistag und den kirchlichen Gremien (Kirchenausschuss, Kuratorium Stiftung Heilig Kreuz). „Die verschiedenen Themen und Entscheidungen brauchen eine gründliche Vorbereitung, die sehr zeitaufwendig ist“, so Riesenbeck. Doch es mache ihm Spaß bei der Gestaltung von Kirche und Gesellschaft mitzuwirken. In seinem Alltag versucht der 56-Jährige möglichst viele Strecken mit dem Fahrrad zurückzulegen. „Auch die kurzen, da mir zu Fuß gehen zu lange dauert“, sagt Riesenbeck. „Sobald mein Knie sich von der Meniskusoperation erholt hat, will ich wieder ein- bis zweimal in der Woche joggen.“ Sich beim Sport auszupowern, sei ihm wichtig.

Darüber hinaus kocht und isst er gerne. Doch besonders am Herzen liegt ihm der Tee: „Ich trinke niemals Kaffee. Ein Tag ohne starken Ostfriesentee ist für mich undenkbar“ sagt der Politiker. Für guten Tee und ein Stück Sahnetorte jogge er auch gerne eine Runde zusätzlich. Auch im Urlaub muss der Tee immer dabei sein.

Diese drei Ziele will ich für den Landkreis erreichen

Arbeit und Wirtschaft: Unser Landkreis ist sehr erfolgreich – möglich gemacht wurde das durch viel Einsatz und gute Ideen. Hinter diesem Erfolg stehen hart zupackende Menschen, die es verdient haben, für sich und ihre Kinder eine sichere Zukunft zu beanspruchen. Durch unsere wirtschaftlich sehr erfolgreiche Landwirtschaft sehe ich aber echte Gefahren für unsere Umwelt. Nitratbelastung, Geruchsemissionen und die Verödung unserer Landschaft sind negative Folgen, die es zu beseitigen gilt.


Bildung und Gerechtigkeit: Ich möchte gebührenfreie Bildung von der Kindertagesstätte bis hin zur Meisterprüfung. Die Chancen junger Menschen dürfen weder vom Geldbeutel der Eltern noch vom Wohnort abhängen. Kein einziges Kind darf zurückgelassen werden, alle sollen bestmögliche Förderung erhalten. Ich möchte, dass alle Schüler mindestens bis zum sechsten Schuljahr gemeinsam beschult werden.


Gesundheit und Pflege: Wir benötigen mehr Investitionen in das Gesundheitswesen. Der Erhalt und die gute Ausstattung unserer Krankenhäuser ist absolut wichtig. Hierzu gehört auch die flächendeckende Versorgung durch Landärzte. Die ländliche Region darf medizinisch nicht ausbluten und krank gespart werden. Soziale Einrichtungen dürfen durch Tariftreue nicht in ihrer Existenz bedroht werden.

So werbe ich um Stimmen

„Da mein Wahlkampfbudget sehr klein ist, beschränkt sich meine Werbung um Wählerstimmen im wesentlichen auf Plakate und Flyer. Ich bin natürlich auch auf Facebook aktiv, wobei ich da auf die Unterstützung von jungen Leuten zurückgreifen kann, ohne deren Hilfe ich da ziemlich überfordert wäre. Für mich ist aber das reale Leben wichtiger als das virtuelle. Deshalb hoffe ich auch, dass die Menschen in meinem Wahlkreis mein privates, gesellschaftliches und auch berufliches Engagement der vergangenen 20 Jahre für die Menschen in Südoldenburg positiv wahrgenommen haben.“

Dafür sollte das Land kein Geld mehr ausgeben

„Ein Landeshaushalt besteht aus abertausenden von Haushaltstiteln, hinter denen alle möglichen Sachgebiete stehen, die jeweils ihren Finanzierungs- und Förderungsbedarf sehr gut begründen können. Ich persönlich glaube, dass wenn man die Landesmittel, die der Schutz des Wolfes und der Weidetiere verschlingt, einsetzen würde, um andere bedrohte Tierarten zu schützen, wäre das sicher effektiver und würde eine deutlich höhere Akzeptanz hervorrufen.“

Hier hat meine Partei Unrecht

„Wo meine Partei auf Landesebene unrecht hat und ich völlig anderer Meinung bin, fällt mir schwer zu sagen. Ich würde mir eher wünschen, dass auf einigen Politikfeldern mehr investiert bzw. gemacht würde. Ich glaube zum Beispiel, dass es mehr als zinsgünstiger bzw. zinsloser Darlehen bedarf, um den sozialen, aber auch den familiengerechten Wohnungsbau zu unterstützen. Hier auf den Bund zu warten, hilft gerade überhaupt nicht. Auch wenn es viel Geld kostet: Man wird nicht darum herumkommen, Menschen, die in pflegerischen und sozialen Berufen tätig sind, mehr Geld zu bezahlen, damit sich mehr junge Leute für diese Berufe entscheiden.“

Mein Traumjob in der Landesregierung

„Als neuer Landtagsabgeordneter braucht es schon eine gewisse Zeit, bis man überhaupt den Überblick erlangt hat, wie die Dinge in Hannover laufen. Ich habe schon jetzt beruflich häufig in Hannover mit den Spitzen im Justiz- und Sozialministerium zu tun und traue mir deshalb zu, dort schnell ins ‚politische Geschäft’ einzusteigen. Sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion wäre schon eine Aufgabe, die mich reizen würde. Gleich Sozialminister werden zu wollen, wäre ziemlich anmaßend, und wir haben mit Cornelia Rundt eine absolute Fachfrau, die ihren Job wirklich toll macht.“

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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