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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Neubau: Mit Goethe, Tatendrang und Gottes Segen

04.12.2017

Cloppenburg Das St.-Josefs-Hospital in Cloppenburg, das über Jahre Verluste eingefahren hat, wird zurzeit mit Millionenaufwand saniert und erweitert. Mithilfe von Neu- und Umbauten sowie Umzügen einzelner Stationen soll nach Angaben der Klinik ein „modernes und wettbewerbsfähigeres Krankenhaus“ entstehen. In einem ersten Bauabschnitt wurden jetzt neben der Notaufnahme die Patientenzimmer auf der Intensivstation, in der Inneren Medizin und der Orthopädie erneuert.

Zur Einsegnungsfeier hatte der Geschäftsführer des Krankenhauses, Lutz Birkemeyer, am vergangenen Samstag zu einem Festakt in den Mariensaal eingeladen. Unter den Gästen befand sich auch Niedersachsens neue Sozialministerin Dr. Carola Reimann (SPD). Sie hatte zwar mit Heiserkeit zu kämpfen, doch ihr war es ein großes Bedürfnis, persönlich vor Ort zu sein. Schließlich seien Krankenhäuser „das Rückgrat der Versorgung in unserem Land“, so Reimann. Sie verfolgte das Geschehen im Saal mit großer Aufmerksamkeit, machte sich viele Notizen und nahm sich viel Zeit für ihre Gesprächspartner.

In guter Stimmung präsentierte sich auch Birkemeyer bei seinen Begrüßungsworten. Er zitierte zu Beginn seiner Rede den großen Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Er dankte allen, die am Neubau beteiligt waren. Dabei schloss er alle mit ein, sowohl die Mitarbeiter des Hospitals in der Verwaltung und den medizinischen Abteilungen, die Handwerker, den Architekten Hinnerk Rumke sowie die lokale und überregionale Politik. „Diese Einsegnungsfeier ist ein weiterer Schritt in eine positive Zukunft des Krankenhauses. Der Abschluss des ersten Abschnittes ist zugleich der Start für den zweiten Teilabschnitt“, so Birkemeyer, der auf eine lange Rede verzichtete. Denn er habe im Vorfeld beschlossen, seine Rede nicht an der Bauzeit des Berliner Flughafens zu orientieren, sagte er mit einem Augenzwinkern.

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Die Einweihung übernahm Dechant Bernd Strickmann von der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Andreas in Cloppenburg, der zugleich Mitglied des Kuratoriums der Stiftung St.-Josefs-Stift Cloppenburg ist. Bevor Strickmann durch die neuen Räumlichkeiten ging, verriet der Architekt Rumke interessante Details über den Bau. So wurden unter anderem 5500 Quadratmeter Estrich verputzt, 8600 Dübel eingesetzt und 3900 Meter verfugt. Für ihn sei die Schlüsselübergabe ein besonderer Moment. Entstanden sei ein ruhiges, zurückhaltendes Gebäude, das sich als sinnvolle Ergänzung des Bestandes verstehe.

Nach der Einsegnung standen noch die Reden des Ersten Kreisrats Ludger Frische (Landkreis Cloppenburg), von Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese und Dr. Rudolf Kösters (Vorsitzender des Stiftungsrats, Schwester Euthymia Stiftung) auf dem Programm. Doch auf die Rede des Bürgermeisters warteten die Gäste vergebens, da dieser zum Festakt gar nicht erschienen war.

Kösters erinnerte an die Verdienste von Michael große Hackmann, Hans Eveslage (Landrat a.D.) und der Landtagsabgeordneten Renate Geuter um das St.-Josefs-Hospital. Zudem entpuppte auch er sich als Fan von Goethe, den er ebenfalls zitierte. Den Abschluss der kurzweiligen Veranstaltung gab der Gitarrenvirtuose Günter Krause von der Kreismusikschule in Cloppenburg. Er hatte bereits während der Veranstaltung musikalische Einlagen zum Besten gegeben. Für das Stück „Ein Novembertag“ erhielt er langanhaltenden Applaus.  Von den rund 14 Millionen Euro Baukosten für diesen ersten Teil zahlt das Land etwa zehn Millionen. Zwei weitere Bauabschnitte sollen folgen, die Gesamtkosten veranschlagt die Klinikleitung auf rund 37 Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen den Angaben des Krankenhauses zufolge voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen sein.

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