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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Neue Debatten-Runde um Soestebad-Eintritt

18.11.2017

Cloppenburg Mit neun Stimmen der CDU und SPD hat der Sozialausschuss im Cloppenburger Stadtrat am Donnerstagabend einen von Jutta Klaus eingebrachten Antrag der (UWG/FDP) abgelehnt, als Teil des Mehrgenerationenparks einen offenen Jugendtreff im Stadion an der Friesoyther Straße einzurichten. Als Standort wurde das für diesen Zweck umzubauende Vereinsheim des BVC genannt. Mit neun Stimmen angenommen wurde dagegen der Antrag der CDU, das Thema in die Fraktionen zurückzuverweisen.

In der Diskussion hatten sich Sprecher aller im Ausschuss vertretenen Fraktionen grundsätzlich für einen offenen Jugendtreff ausgesprochen. Strittig blieb jedoch die Art und Weise der Umsetzung. So hielt etwa die SPD ein kurzfristig zu schaffendes offenes Angebot für zwingend notwendig und nannte als Zielgruppe Zwölf- bis 16-Jährige. Kritik übten die Genossen aber unter anderem am finanziellen Ansatz der Antragsteller, die von 400 000 Euro im Etat 2018 und weiter von einer Verpflichtungsermächtigung über 400 000 Euro im Haushalt 2019 ausgegangen waren. Vertreter der CDU sprachen sich gegen den Antrag aus. Sie kritisierten etwa, dass keine Bedarfsanalyse vorliege und zuerst ein Konzept für ein derartiges Projekt erarbeitet werden müsse. Darüber hinaus sei zu überlegen wie vorhandene Kapazitäten, etwa in der Roten Schule, genutzt werden könnten.

Als Dauerbrenner erwies sich einmal mehr das Thema der Eintrittspreise für das Cloppenburger Soestebad an der Hagenstraße. Mit neun Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen votierten die Ausschussmitglieder für einen von der CDU und den Sozialdemokraten eingebrachten Antrag zur Anpassung der Schwimmbadpreise zum 1. Januar 2018. Einen Antrag von Christian Albers (Echt Cloppenburg), der sich für eine erneute Beratung des Themas in den Fraktionen stark gemacht hatte, lehnte der Ausschuss mit neun zu fünf Stimmen dagegen ab.

Nach dem CDU/SPD-Antrag, der, das betonten Sprecher aller vertretenen Parteien und Gruppen, auf den Ergebnissen eines interfraktionellen Arbeitskreises basiert, sollen beispielsweise die Eintrittspreise zwischen 20 und 90 Cent sinken. Weiterhin soll die Saunanutzung zukünftig mit zwei Euro gesondert abgerechnet und der bislang gültige Vier-Stunden-Tarif ersatzlos gestrichen werden. In zwei Jahren soll dann geprüft werden, ob die neuen Eintrittspreise unter Rentabilitätsaspekten wieder überdacht werden müssen.

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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