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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

CDU/FDP/Zentrum will Stadt plastiktütenfrei machen

13.07.2019

Cloppenburg Die CDU/FDP/Zentrum-Gruppe will die Stadt Cloppenburg von Plastiktüten befreien. Ein entsprechender Antrag, den die Fraktion jetzt an Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese geschickt hat, ist der erste aus einer fortzuführenden Reihe „Cloppenburg – echt nachhaltig“. Unter diesem Titel will die Fraktion künftig Anträge im Bereich Umwelt, Umweltschutz und Nachhaltigkeit stellen.

In ihrem Antrag fordert die Gruppe die Verwaltung dazu auf, die Initiative „plastiktütenfreies Cloppenburg“ zu initiieren und bei der Umsetzung federführend mitzuwirken. Die Themenkomplexe Plastik und Mikroplastik seien in den vergangenen Monaten immer intensiver in Wissenschaft und Gesellschaft diskutiert worden, schreibt Fraktionsvorsitzender Hermann Schröer zur Begründung.

Der Eintrag von Makroplastik, primärem und letztlich auch sekundärem Mikroplastik in die Umwelt nehme stetig zu. Die ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen hätten schon jetzt Besorgnis erregende Ausmaße angenommen, so CDU/FDP/Zentrum.

Die langfristigen Auswirkungen seien noch nicht final absehbar, würden aber im Moment intensiv erforscht. Einig sei man sich darüber, dass der Kunststoffeintrag in die Umwelt deutlich gesenkt werden müsse. Entsprechende EU-Gesetzte – Stichwort: Verbot von Plastikstrohhalmen – seien bereits auf den Weg gebracht worden.

Die CDU/FDP/Zentrum- Gruppe im Rat der Stadt Cloppenburg vertrete die Auffassung, dass kurzfristig auch auf der kommunalen Ebene erste Anreize geschaffen werden sollten, das Konsumverhalten der Bürger in Richtung eines nachhaltigeren Lebensstils zu bewegen. Im Hinblick auf die Plastiktüten sollten in einem ersten Schritt die Cloppenburger Einzelhändler angesprochen werden, ob sie bereit seien, auf den Einsatz von Plastiktüten in ihren Geschäften zu verzichten.

Wenn die Kaufleute dies umsetzten, erhielten sie eine Plakette, die das Ladenlokal mit der Formel „Cloppenburg – Dieses Geschäft ist echt nachhaltig und verwendet keine Plastiktüten“ kennzeichnet.

Als kleiner Anreiz für die Umsetzung sei es zum Beispiel denkbar, dass die Stadt Cloppenburg jedem teilnehmenden Lokal 100 Jutebeutel mit der Aufschrift „Cloppenburg – echt nachhaltig“ zur Verfügung stelle oder Lösungen mit Hilfe von zügig biologisch abbaubaren Bioplastiktüten oder Papiertüten entwickele, schlagen die Antragsteller vor.

Kritik kam bereits vor Veröffentlichung des Antrags von den Grünen. Auf der einen Seiten sich für den Bau von Kunstrasenplätzen einzusetzen, auf der anderen Seite aber Cloppenburgs Plastikverbrauch reduzieren zu wollen, passe für ihn nicht wirklich zusammen, hatte Fraktionschef Michael Jäger bereits in der Ratssitzung Anfang Juli erklärt.


     www.cloppenburg.de 
Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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