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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Vandalismus In Cloppenburg: Verbote im Park gehen Politikern zu weit

13.03.2020

Cloppenburg Keine lauschigen Grillabende mit einem Glas Wein und einer Zigarette in der Hand. Keine Spaziergänge mit dem Hund. Und Öffnungszeiten zwischen 8 Uhr und 21 Uhr (von November bis März) beziehungsweise bis 23 Uhr (April bis Oktober): Zu viele Regeln sah die von der Stadtverwaltung ausgearbeitete Satzung für den Mehrgenerationenpark am Cloppenburger Stadion in den Augen der Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Markt und Sport am Mittwochabend vor.

Und so nahm Stadträtin Petra Gerlach die Anregungen der Politiker mit auf, um eine neue Satzung auszuarbeiten. Diese war nötig geworden, weil es im Mehrgenerationenpark in der Vergangenheit immer wieder zu Vandalismus und Schäden gekommen war. Diese belaufen sich laut Aussage der Verwaltung auf mittlerweile 13 000 Euro. Außerdem sei der Hausmeister täglich im Einsatz, um kleinere Reparaturleistungen zu leisten.

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Darunter fallen auch derzeit Reparaturen an den Toiletten, die laut Fachbereichsleiter Egon Meyer-Pölking noch im März abgeschlossen werden sollen. Vor allem Grünen-Politikerin Irmtraud Kannen hatte Probleme mit den viele Regeln. Sie störte sich daran, dass alle Tiere ausgesperrt würden – ein Leinenzwang würde ihrer Meinung nach reichen –, an dem Grillverbot und daran, dass nicht einmal das Spielen von Instrumenten erlaubt sein solle. Dies – so berichtigte Meyer-Pölking – sei allerdings nur verboten, wenn die Instrumente stören würden. Die Verbote seien außerdem schwer zu überprüfen: „Brauchen wir dann eine Grillpolizei?“, fragte Kannen.

„Im Detail muss die Verwaltung da noch einmal bei“, war die Meinung von CDU-Ratsherr Olaf Vocks. Gerade bei einer wachsenden Bevölkerung und mehr Menschen in Mehrfamilienhäusern ohne Garten sei er dafür, Plätze fürs Grillen anzubieten.

Meyer-Pölking gab gerade im Hinblick aufs Grillen zu bedenken, dass dann auch mit mehr Müll gerechnet werden müsse, weil eben nicht jeder für Ordnung nach dem Grillen sorge. „Nicht jeder Hundehalter kümmert sich um die Hinterlassenschaften seines Hundes. Tagsüber sind im Park viele Kinder, die sich dann in die Haufen setzen könnten. Deswegen war unsere Idee, die Tiere generell fern zu halten“, so Meyer-Pölking.

Heinrich Dickerhoff (CDU) und Andreas Borchers (SPD) sahen dann im Laufe der Diskussion keinen richtigen Anlass mehr für eine Satzung. „Ich würde da gar nicht hingehen, wenn ich so eine Mitteilung am Eingang lesen würde. Das hat sowas Obrigkeitliches, dass wir jedem misstrauen, der kommt“, so Dickerhoff, der für einen Zettel mit Hinweisen plädierte. Borchers wies daraufhin, dass Vandalismus eh strafbar sei und schlug offenere Formulierungen vor. Lukas Görner (CDU) hingegen sah die Notwendigkeit einer Satzung, um eine Handhabe zu bekommen.

Ein neuer Entwurf soll dem vertraulich tagenden Verwaltungsausschuss, der am 23. März wieder zusammenkommt, vorgelegt werden.

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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