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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Westafrika: Cloppenburger unterstützt UN-Mission

16.04.2015

Cloppenburg Vier Wochen lang ist Rudi Czech vom THW Cloppenburg Teil der UNMEER-Mission der Vereinten Nationen gewesen. Gemeinsam mit weiteren THW-Helfern aus ganz Deutschland war er in einem mobilen Team unterwegs, um in westafrikanischen Ebola-Gebieten die Stromversorgung der Behandlungszentren und UN-Stützpunkte sicherzustellen.

Anfang Dezember ging bei Czech die Anfrage ein, ob er bereit sei, im Team mitzuarbeiten. Etwas unwohl sei ihm schon gewesen, so Czech am Mittwoch im Gespräch mit der NWZ . Trotzdem entschied er sich dafür – Familie und Arbeitgeber stärkten ihm den Rücken. „Wenn alle nur an sich denken, hilft den Menschen in Afrika niemand, und das Risiko einer Ansteckung war eher gering“, sagte der 41-Jährige. Leicht sei ihm die Entscheidung trotzdem nicht gefallen. Nicht zuletzt, weil er seinen zweijährigen Sohn zurücklassen musste.

Am 26. Februar brach Czech auf. Erste Station war Frankfurt, wo er einen Schutzanzug und eine Einweisung in die Sicherheitsbestimmungen erhielt, bevor es weiter nach Ghana ging. Dort untersuchte ihn ein UN-Arzt, und Czech machte sich auf den Weg nach Sierra Leone. „Meine Kollegen waren Vollprofis“, berichtete Czech . Sie hätten viele Erfahrungen mit Auslandseinsätzen gehabt, einige würden gar nichts anderes kennen. Doch auch Czech ist kein unerfahrener Helfer, vor etwas mehr als zehn Jahren wirkte er schon einmal bei solch einem Projekt für das THW mit. Dennoch sei jede Herausforderung anders, betonte Czech.

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Die Techniker wurden vor Ort gefordert. Es galt, Stromgeneratoren zu warten oder wieder in Gang zu bringen. So etwa für ein mobiles Labor, das beim Eintreffen der Helfer nur noch auf Batteriebetrieb lief. Ein Wettlauf gegen die Zeit, etwa zwei Stunden später wäre die Kühlung ausgefallen.

In einem anderen Fall kümmerte sich das Team um Pumpen in einem Wasserwerk. Drei Aggregate galt es zu reparieren, den Mitarbeitern des Wasserwerks wurden die Wartungsarbeiten erklärt und eine Anleitung überlassen, um künftig neue Probleme selbst beheben zu können.

Die Gefahr einer Ebola-Ansteckung war Czech immer bewusst. „Doch wenn man weiß, wie man sich verhalten muss, ist es ok.“ Man dürfe keine Angst davor haben, müsse der Krankheit aber mit Respekt begegnen.

Nach vier Wochen flog Czech zurück. Drei Wochen Quarantäne schlossen sich an. „Ich musste Menschenansammlungen meiden und hatte regelmäßig Kontakt zum örtlichen Gesundheitsamt.“ Im Falle von Symptomen, die auf Ebola schließen lassen, hätte er sofort nach Hamburg in eine Spezialklinik gemusst.

Die Quarantäne wurde mittlerweile aufgehoben. Am Mittwoch konnte Czech verkünden: „Mir geht’s gut!“ Dass er vier Wochen in dem Leben seines Sohnes verpasst hat, bedauert er. Dennoch würde er immer wieder helfen.

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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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