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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Ärger: „Diese Bauten sind Todesfallen“

17.02.2011

SCHARREL Die Hauptstraße in Scharrel kennt Hermann Helmers aus dem Effeff. Hier, unweit des heutigen Kriegerdenkmals, wuchs der heute 83-Jährige auf einem Bauernhof auf. Heute wohnt er genau dort, wo früher sein Elternhaus war. Doch die Straße ist ihm in den vergangenen Jahren zum Ärgernis geworden, vor allem die Verkehrsinseln, im Amtsdeutsch auch Querungshilfen genannt, sind für ihn ein stetes Ärgernis.

„Die Verkehrsinseln auf der Hauptstraße in Scharrel sind viel zu hoch gebaut und das Grünzeug und die Bäume darauf versperren die Sicht auf den Verkehr“, sagt der Scharreler. Hinzukommt, dass die Umrandung aus Granitsteinen durch Frost und Beschädigungen durch Fahrzeuge bröckelt und die Steine auf der Fahrbahn liegen. „Für mich ist die jetzige Situation untragbar. Für mich sind die Verkehrsinseln in der jetzigen Form Todesfallen, weil sie die Sicht auf die Verkehrsteilnehmer behindern“, sagt der ehemalige Landwirt.

Mit seiner Kritik hat er sich schon an die Gemeindeverwaltung in Ramsloh gewendet, die habe aber nur ausreichend reagiert, zumal die Hauptstraße in Scharrel eine Kreisstraße ist und damit in die Zuständigkeit des Landkreises Cloppenburg gehört.

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Grundsätzlich wehrt sich Helmers nicht gegen die Querungshilfen. „Die sind richtig und wichtig. Ich wehre mich nur gegen die Bauweise im Saterland. Denn auch auf der Hauptstraße in Ramsloh gibt es das Problem“, so der Saterfriese.

Vorbildlich seien für ihn dagegen die Querungshilfen in der Gemeine Barßel. Dort seien die Verkehrsinseln niedrig gebaut und die Beete darauf mit Blumen bepflanzt.

Seinem Ärger über die Saterländer Querungshilfen hat er bereits in einem Schreiben an den Präsidenten des Niedersächsischen Landtages kund getan. Dieser leitete die Eingabe des Scharrelers an das zuständige Ministerium weiter. Das Ministerium antwortete wie folgt: „Die Fahrbahnteiler sind grundsätzlich sehr zurückhaltend zu gestalten, um die erforderliche Sicht zu gewährleisten, das heißt mit niedrigem Bewuchs bis 70 Zentimeter, in der Regel keine Bäume und keine sperrigen Wegweisertafeln.“

„Wir werden die hochwachsenden Pflanzen durch Niedrigbewuchs ersetzen“, versprach Wilhelm Hellmann, Bauamtsleiter im Saterland. Allerdings sollen die Bäume auf den Verkehrsinseln bis auf wenige kranke Exemplare nicht abgeholzt werden. Die Gemeinde Saterland ist für die Grünpflege der Querungshilfen zuständig. „Die Richtlinien gelten nur für den Neubau von Straßen“, so Saterlands 1. Gemeinderat. Laut Detlev Thieke von der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau in Lingen, sind die Scharreler Verkehrsinseln ansonsten vorschriftsgerecht.

Thomas Neunaber Barßel/Saterland / Redaktion Münsterland
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