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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Diskussionen um fehlenden Kandidaten

22.04.2016

Ramsloh Der CDU-Gemeindeverband Saterland hat am Mittwochabend im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen die Kandidaten für die Kommunalwahl am 11. September gewählt. Allerdings war die Versammlung von Diskussionen begleitet. Ein Grund war, dass Ramsloh statt neun derzeit nur acht Kandidaten für den Gemeinderat nennen kann. Wie berichtet, will die CDU aber insgesamt 26 ins Rennen schicken: Scharrel 5, Sedelsberg 6, Strücklingen 6 und Ramsloh 9. „Wir haben alle gehofft, dass wir die Liste bis heute Abend vollständig haben“, sagte Gemeindeverbandsvorsitzender Dr. Michael Steenken. Man werde nun alles daran setzen, die Lücke zu schließen.

Doch daran gab es Zweifel. „Dann werden wir heute nicht abstimmen“, meinte Dr. Heinrich Norrenbrock (Sedelsberg). Vor fünf Jahren habe es das gleiche Problem mit dem Ortsverband Strücklingen gegeben. Er habe dann nachgeliefert und dann sei beschlossen worden. Er plädierte dafür, erst einmal die Kreistagskandidaten zu wählen. Er und Theo Schmidt (Vorsitzender Ortsverband Sedelsberg) befürchteten, dass die Ramsloher keinen Kanidaten mehr finden werden. Gerhard Dumstorff (Sedelsberg) hingegen meinte, dass man den Strücklingern damals das Vertrauen geschenkt habe, dass sie einen Kandidaten finden. Dieses sollte man auch dem Ramsloher Ortsverband entgegen bringen.

Über die Wahl

Die Wahl erfolgte geheim. Schriftführer war Kreisgeschäftsführer Bernhard Hackstedt, die Wahlkommission bildeten Antonius Kanne und Gerd Olling. Insgesamt hätte die CDU bis zu 30 Kandidaten stellen können. Der fehlende Kandidat aus Ramsloh muss bis zum 18. Juni gefunden worden sein. Die Kreistagskandidaten werden am 16. Juni gewählt. Dabei bilden das Saterland und Barßel einen Wahlkreis und stellen jeweils vier Kandidaten.

Gewählt wurden auch vier Vertreter für die Vertreteversammlung zur Nominierung der Kreistagskandidaten: Wilhelm Tellmann, Bernd Olling, Heinz-Walter Koch und Antonius Kanne. Ihre Vertreter sind Bernd Benten, Gerd Olling, Thomas Giehl und Marianne Fugel.

Steenken merkte an, dass der Vorstand beschlossen habe, 26 Kandidaten zu stellen. Zudem wies er auf den großen logistischen Aufwand hin. Heinz-Walter Koch (Vorsitzender Ortsverband Ramsloh) ließ keinen Zweifel daran, dass jemand gefunden wird, zumal der 18. Juni der letzte Tag für eine Benennung ist. Laut Leonhard Rosenbaum (Ramsloh) hat man erst eine junge Frau als Kandidatin gehabt. Er wünschte sich mehr Vertrauen bei der Kandidatensuche.

Die 25 Kandidaten wurden letztendlich gewählt. Für die Wahl des fehlenden Kandidaten (Listenplatz 21) wird es eine zweite Versammlung geben. Dies wurde bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung von den 52 stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen. Die einstimmig Gewählten sind in folgender Reihenfolge auf der Liste: Sedelsberg: Bernhard Benten, Hans Hermann Budde, Gerhard Dumstorff, Dr. Heinrich Norrenbrock, Gerhard Pahlke, Theodor Schmidt; Strücklingen: Rainer Fugel, Jens Immer, Liane Pahl, Marion Perk, Matthias Reens, Daniel Schulte; Ramsloh: Johann Brinkmann, Saskia Gertzen, Thomas Giehl, Jan Helmers, Gerhard Henken, Alexander Moor, Leonhard Rosenbaum, Manfred Südbeck, fehlender Kandidat; Scharrel: Gerhard Albers, Marianne Fugel, Benno Hermes, Rigobert Naber, Wilfried Pörschke.

Bei der Nominierung für die Kreistagswahl gab es dann erneut Diskussionen. Auf der Liste standen Rosenbaum, Schmidt, Immer und Steenken (Scharrel). Aus den Reihen der Sedelsberger kam der Vorschlag, auch Dumstorff darauf zu setzen.

Wenn er statt Schmidt gewählt wird, würde man über die Köpfe der Sedelsberger hinweg gehen, die sich für Schmidt entschieden hatten, so Gerhard Olling. Er habe sich nicht richtig vertreten gefühlt und wolle wissen, ob sein Name nicht doch auf der Liste stehen sollte, nannte Dumstorff seine Beweggründe. Nur Wenige hätten in Sedelsberg abgestimmt. „Das Ergebnis war Dreiviertel zu Einviertel. Da war kein Formfehler drin“, so Norrenbrock. Von den 34 Mitgliedern seien 21 bei der Versammlung gewesen.

Gewählt wurden Rosenbaum (45 Stimmen), Schmidt (28), Immer (44) und Steenken (48). Dumstorff hatte 23 Stimmen.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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