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Tennishalle in Westerstede brennt
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Tennishalle in Westerstede brennt

NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Disput über Protokolle und Statistiken

20.02.2014

Cloppenburg Nach einem mehr als einstündigen Wirrwarr aus Zahlen, Prognosen, Wirtschaftsplänen, Protokollen und Statistiken in Sachen Soestebad, das am Dienstagabend im Fachausschuss für Familie, Soziales, Jugend, Sport, Kultur und Markt präsentiert wurde, ist zumindest eines klar geworden: Der Streit um die korrekte Deutung der Besucherzahlen zwischen der SPD-Fraktion mit Ratsherr Rolf Bornemann an der Spitze und der Verwaltung konnte mitnichten beigelegt werden.

„Falscher Plan“

Einmal mehr warf Bornemann der Verwaltung vor, einen falschen Wirtschaftsplan 2013 auf der Grundlage von geschönten Besucherzahlen vorgelegt zu haben. Auf Basis dieser zu positiven Berechnungen habe sich der Rat mehrheitlich entschlossen, die Badpreise moderat zu erhöhen, statt sie zu senken.

Die von der Stadt beauftragte Beratungsfirma Quell Aquapark (Münster) habe in der Sitzung der Baukommission vom 5. Juli 2011 auf Folien eine jährliche Besucherzahl von 170 000 Menschen nach der Badsanierung prognostiziert. Aus dieser Vorhersage – meint Bornemann – habe Quell Schüler und Vereinssportler bewusst herausgehalten. Somit sei die Prognose mit tatsächlich 141 057 (2011) und 144 580 (2012) Besuchern klar verfehlt worden.

Die Stadt beharrt dagegen auf der Berücksichtigung der beiden genannten Gruppen und kommt so auf 187 473 (2011) bzw. 191 219 (2012) und

195 660 (2013). Die von Quell präsentierten Folien seien lediglich die Grundlage für die sich anschließende Diskussion gewesen, erklärte der städtische Pressesprecher Klaus Niemann am Mittwoch. Die Zahlen der Quellschen Folien, die in der Fachausschusssitzung am Dienstag genannt wurden, seien von Bornemann richtig wiedergegeben worden. Allerdings stellten diese „nur einen Teil der Diskussion dar“.

Protokoll von Ackmann

„Die vorbezeichneten Besucherzahlen umfassen alle Badbesucher einschließlich Schulen und Vereine“, heißt es – laut Niemann – dazu im Protokoll der besagten Sitzung vom 5. Juli 2011. Das von Klaus-Dieter Ackmann (CDU) verfasste Papier – so Peter Hackmann (SPD) am Dienstag während der Sitzung – habe für ihn jedoch mehr den Charakter einer privaten Notiz denn eines offiziellen Papiers.

Gabriele Heckmann (CDU) und Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (CDU) warfen den Sozialdemokraten vor, das Soestebad immer wieder aufs Neue in die Negativschlagzeilen ziehen zu wollen. Bereits zum zweiten Mal in Folge gestiegene Besucherzahlen, laut Landesrechnungshof der beste Aufwandsdeckungsgrad von acht Bädern in der Region und ein erfolgreiches neues Kursprogramm bildeten vielmehr eine Erfolgsgeschichte.

Auch Ludger Böckmann (UWG), dessen Fraktion gemeinsam mit der CDU eine Senkung der Badpreise verhindert hatte, unterstellte der SPD ein „lächerliches“, rückwärtsgewandtes Denken, statt „nach vorne zu gucken“.

Antrag gescheitert

In einem Antrag wollte Bornemann die Verwaltung zwingen, ihr Fehlverhalten anhand von zehn Punkten zuzugeben. Dieses Vorhaben misslang jedoch. Lediglich vier Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen und sechsmal Nein ließen Bornemanns Ansinnen zur Makulatur werden.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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