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Aktualisiert vor 39 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Ein Spiegelbild der Menschlichkeit

25.01.2016

Friesoythe Zwei Menschen, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen, sind am Sonnabend im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ als Menschen des Jahres ausgezeichnet worden: Elisabeth Meyer aus Bösel und Johannes
Geesen aus Barßel. Elisabeth Meyer leitet die Lebensmittelausgabe Carla in Bösel und engagiert sich über das Maß hinaus für die Flüchtlinge in der Gemeinde. Die Liste an Ehrenämtern, die Johannes Geesen bekleidet, ist lang. Vor allem kirchliche Aufgaben liegen ihm am Herzen. Die Auszeichnungen anlässlich des NWZ -Neujahrsempfangs übergaben NWZ -Redaktionsleiter Carsten Bickschlag und Johannes Wilke, Vorstand der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe.

Die vielen Einsendungen für die Aktion Mensch des Jahres seien „Spiegelbild des menschlichen Miteinanders“, sagte Johannes Wilke, der auch in der Jury für die Aktion sitzt. „Dieses Spiegelbild stimmt uns positiv.“

DIE PREISTRÄGER VON 2004 BIS 2015

Die Menschen des Jahres werden in einer Gemeinschaftsaktion der Nordwest-Zeitung und der Spar- und Darlehnskasse Frie- soythe seit über zehn Jahren ausgezeichnet. Hier die bisherigen Preisträger:

2004: Else Pooschke (Sedelsberg) und Andre Westerkamp (Lohe)

2005: Gerda Stratmann (Friesoythe) und Dieter Perk (Thüle)

2006: Regina Bunger (Friesoythe) und Andreas Schrand (Gehlenberg)

2007: Gerda Spieker (Frie-soythe) und Manfred Stiegeler (Reekenfeld)

2008: Karin Muchau (Barßel) und Otger Eismann (Friesoythe)

2009: Mechthild Preut (Barßel) und Norbert Bögershausen (Friesoythe)

2010: Petra Oltmann (Bösel) und Wolfgang Letzel (Friesoythe)

2011: Gertrud Herzog (Harkebrügge) und Georg Pugge (Scharrel)

2012: Elisabeth Fredeweß (Friesoythe) und Hans Meyer (Gehlenberg)

2013: Anne Rieken (Frie-soythe) und Stefan Vocks (Scharrel)

2014: Lea-Marie Bruns (Sedelsberg) sowie Heinz Pohlabeln und Heinrich Kramer (Gehlenberg)

2015: Elisabeth Meyer (Bösel) und Johannes Geesen (Barßel)

NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim hatte zu Beginn mehr als 130 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bildung, Polizei, Feuerwehr und Gesellschaft in der Wassermühle begrüßt – zum zwölften Mal. Unter den Gästen waren der stellvertretende Landrat Hartmut Frerichs, die Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (CDU), Garrel, Renate Geuter (SPD), Markhausen, sowie die Bürgermeister der Nordkreis-Kommunen.

Die Flüchtlingssituation stelle den Journalismus vor besondere Herausforderungen, sagte Seelheim: Objektive Berichterstattung auf der einen Seite, auf der anderen Seite Fremdenhass entgegenzuwirken – zwischen diesen Seiten gelte es zu agieren.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte Seelheim an überregionale Ereignisse wie auch an lokale Geschehnisse: Der Steuerzahlerbund sei ständiger Begleiter Friesoythes gewesen. Die St.-Franziskus-Schützenbruderschaft Petersdorf habe für eine „tolle Werbung“ durch die Ausrichtung der Bundesjungschützentage gesorgt.

„Begegnungen, die dazu beitragen, die Lebensqualität zu steigern“ – diese seien auf dem NWZ -Neujahrsempfang möglich, sagte der stellvertretende Landrat Hartmut Frerichs. Krieg, Terror, Flucht und Vertreibung – der Blick zurück stimme sorgenvoll, so Frerichs weiter. Man könne den Eindruck gewinnen, dass die Welt aus den Fugen geraten sei. Frerichs sprach über die Flüchtlingskrise, berichtete, dass derzeit 322 Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landkreises lebten, 484 Asylbewerber in den Städten und Gemeinden, 1063 hätten noch keinen Asylantrag gestellt. 1492 Personen müsse der Kreis bis Ende März aufnehmen. Bislang sei die Aufnahme ohne größere Probleme gelaufen – auch dank der Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort. Den Besuchern rief Hartmut Frerichs zu: „Bleiben Sie menschlich im Umfang für und mit diesen Menschen.“

„Wir brauchen eine Trendwende“, forderte Bösels Bürgermeister Hermann Block an die Adresse der Bundesregierung gerichtet. Wenn auf europäischer Ebene keine Lösung erreicht werden könne, brauche es auf nationaler Ebene einer Regulierung. „Wir dürfen die Helfer nicht überstrapazieren“, sagte Block, der als Vertreter der Bürgermeister der Nordkreis-Kommunen sprach. Wichtig sei auch, den Blick für die übrigen Ehrenamtlichen nicht zu verlieren.

In einem demokratischen Land zu leben, aber von seinem Wahlrecht keinen Gebrauch zu machen – das sei für viele Flüchtlinge nicht nachvollziehbar. Rund 44 550 Menschen seien am 11. September im Nordkreis an die Wahlurnen gerufen. 106 Ratsmandate gelte es zu besetzen. Von seiner Stimme Gebrauch zu machen, fordert Block die Anwesenden auf.

Die Novelle des Landesraumordnungsprogramms sprach er weiter an, die – obgleich deutlich entschärft – noch immer hohe Risiken beinhalte. An einem Strang ziehen sollten die Nordkreis-Kommunen in Bezug auf die 380-kV-Stromleitung.

Rund 20 Millionen Euro investierten die Städte und Gemeinden aus dem Nordkreis in diesem Jahr, führte Block aus: 8,4 die Gemeinde Saterland, 4,9 die Stadt Friesoythe, 4,5 die Gemeinde Barßel und zwei Millionen die Gemeinde Bösel. Die Kommunen seien auch wichtiger Arbeitgeber mit rund 370 Beschäftigten.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesoythe 
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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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