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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Orts- und Verschönerungsverein: Bild des Kanals deutlich geprägt

05.11.2018

Elisabethfehn „50 Jahre hat der Orts- und Verschönerungsverein (OVE) Elisabethfehn maßgeblich das Bild am Elisabethfehnkanal geprägt und über Generationen gestaltet“, begrüßte Vorstandsmitglied Hannes Coners am Freitagabend in der Teestube des Moor- und Fehnmuseums die Gäste zur 50-Jahr-Feier. Unter den Gästen auch das noch einzige lebende Gründungsmitglied, Dr. Gustav Schünemann, der „Motor des Vereins“ und „Vater“ des Moor- und Fehnmuseums.

„Ohne den rührigen Apotheker wäre in Elisabethfehn vieles nicht gewesen, was man heute als selbstverständlich ansieht“, sagte Ludwig Juknat, Geschäftsführer des OVE, und zählte die Sanierung der Torfkoksfabrik, die drohende Zuschüttung des Kanals, den Beginn des Ausbaus des Campingplatzes, den Erhalt des Brückenensembles in „Dreibrücken“ und nicht zuletzt den Neubau der Schleuse Osterhausen auf.

Ein großer Kraftakt sei für den Verein die Errichtung des Moor- und Fehnmuseums im Jahre 1984 gewesen. „Die Finanzierung hat mir damals einige schlaflose Nächte bereitet. Wir hatten 500 000 Mark Schulden. Aber es ist ja alles gut gegangen“, freute sich Juknat. Einige der Gäste seien zur Gründungszeit noch gar nicht geboren gewesen. Die etwas „Älteren“ hätten zusammen mit dem OVE die Ortschaft mitgeprägt.

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„Mit Freude und Stolz kann der OVE auf seine Leistungen zurückblicken und mit Zuversicht die nächsten Herausforderungen angehen. Das Moor- und Fehnmuseum ist ein Kind des Vereins und besonders seines hoch verdienten ehemaligen Geschäftsführers“, meinte Hans Eveslage, Vorsitzender der Stiftung Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn. Ohne den OVE als ideenreichen Initiator, als mutiger Eigentümer und fachkundiger Berater und ohne Dr. Schünemann gäbe es heute dieses Museum am Kanal nicht. Vor neun Jahren habe der OVE sein „Kind“ aus seiner alleinigen Obhut entlassen und mit dem gesamten Museumsvermögen in die Museumsstiftung überführt. „Ein wegweisender Schritt“, so der Stiftungsvorsitzende.

Das gesellschaftliche Leben im Ort sei ohne das Wirken des OVE kam vorstellbar. Der Verein sei ein „leuchtendes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement in der Gemeinde“, überbrachte Bürgermeister Nils Anhuth die Glückwünsche zum Jubiläum. Trotz schwieriger Bedingungen habe der OVE es immer wieder geschafft, in vielen Bereichen aktiv zu werden. So habe er den Bau der Schleuse Osterhausen mit 10 000 Euro unterstützt. „Ein Verein, der nicht nur fordert, sondern sich auch einbringt“, lobte Landrat Johann Wimberg.

„Der Neubau der Schleuse ist öffentlich ausgeschrieben. Anfang 2019 soll der Auftrag vergeben werden, und spätestens im Frühjahr erfolgt der erste Spatenstich“, brachte Cloppenburgs Landrat ein kleines Geburtstagsgeschenk mit. „Wir werden den Kanal so gut es geht auch weiterhin pflegen und hegen“, versprach Holger Giest, Baudirektor beim Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen. Zum Abschluss der Feierlichkeiten hielt der ehemalige Direktor des Museumsdorfes Cloppenburg, Professor Dr. Uwe Meiners, die Festrede zum Thema „Heimat: Gedanken über ein deutsches Phänomen“.

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