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Protest in Elisabethfehn: Anliegergemeinschaft machen ihrem Ärger Luft

19.04.2021

Elisabethfehn „Anlieger zahlen 10 Prozent – Gemeinde zahlt 90 Prozent – So passt es!“, „Asphaltierte Rennstraße? Nein Danke“ oder „Die Kinder werden leiden.“ Das sind nur einige Aussagen und Forderungen der Anlieger der Straße „An der Hinterwieke“ in Elisabethfehn, die sich vehement gegen den von der Gemeinde Barßel geplanten Ausbau ihrer Straße wehren. Nachzulesen auf einer großen Protesttafel, die die Anliegergemeinschaft jetzt an der Straße aufstellten.

„Damit wollen wir unseren Unmut über das Vorhaben ausdrücken und dokumentieren, dass wir keine neue Straße haben wollen“, sagt Traute Dierkes. „Seit 60 Jahren gibt es die Straße. Doch von der Gemeinde so nie anerkannt, sondern nur als reiner Sandweg. Jetzt plötzlich soll sie als Zufahrtsstraße zum neuen Baugebiet Elisabethfehn-Süd dienen“, ärgert sich Dierkes. Durch das neue Baugebiet liegt die Straße nun nicht mehr im Außen-, sondern im Innenbereich und somit abrechnungsfähig. Man werde den Ausbau der Straße aber nicht bezahlen und bis zum Schluss kämpfen, sind sich die Anlieger einig.

Bis vor zwei Jahren sei die Straße noch in einem guten Zustand gewesen. Doch dann rollten schwere Lkw über die Hinterwieke und verursachten die Schäden. „Dafür sollen wir nun bluten“, ärgert sich Anlieger Heinrich Kühling. Besonders ärgert ihn, dass noch keine Kosten der Baumaßnahme übermittelt. „Die Gemeinde muss doch ein Budget dafür ausgewiesen haben“, so Kühling. „Warum muss die Hinterwieke als Zufahrtsstraße zum neuen Baugebiet dienen. Man hätte das auch anders planen können. Zum Beispiel über den Spechtweg oder entlang des geplanten Regenrückhaltebeckens“, meint Ute Sperveslage.

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Und auf einen möglichen Gefahrenpunkt weisen die Anlieger hin. Die Auffahrt von der Hinterwieke auf die Ramsloher Straße werde kritisch und gefährlich werden. Der Verkehr sei dort nämlich kaum einsehbar, warnen die Anlieger.

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