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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Erfolgsgeschichte beeindruckt

10.11.2015

Bösel Beeindruckt zeigte sich der Präsident des Niedersächsischen Landtags, Bernd Busemann (CDU), am Montag bei seinem Besuch der fm- Unternehmensgruppe. Die Erfolgsgeschichte sei ein Beweis für die „Kreativität des Mittelstandes“, der das Rückrad der Wirtschaft sei.

Zunächst war in einer Runde aus Vertretern der Wirtschaft, des CDU-Gemeindeverbandes Bösel sowie der Gemeinde Bösel auch mit Beteiligung von Landrat Johann Wimberg über das Thema „Industrie 4.0“ diskutiert worden – „ein großes Thema“ für fm, wie die Geschäftsführer Ulrich Meyer und Theo Budde unterstrichen. Man sei auf einem guten Weg, auch wenn noch Ausbaupotenzial vorhanden sei, etwa bei der Implementierung der Zulieferer in den Produktionsprozess. Meyer und Budde machten deutlich, dass die Automatisierung des Produktionsprozesses keinesfalls zum Nachteil der Arbeitsplätze ausfalle, sondern im Gegenteil zu deren Sicherung notwendig sei.

Gesprächsrunden wie diese möchte Bürgermeister Hermann Block künftig einmal im Jahr zu verschiedenen Themen installieren, wie er sagte.

Bei einer Werksbesichtigung konnte sich die Delegation selbst ein Bild von Europas derzeit modernster Büromöbel-Produktion machen.

Im Anschluss hatte der CDU-Gemeindeverband zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung im Empfangsgebäude von fm geladen, der zahlreiche Besucher gefolgt waren.

Karl-Heinz Bley, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, machte in seinem Grußwort seiner Befürchtung Luft, die rot-grüne Landesregierung spare zu Lasten des Nordwestens (Stichworte: Verkehrsinfrastruktur, Ausbau der ambulanten Pflege).

Busemann riss diverse Themen an: Agrarwende ja, aber nur im Konsens. „Wir müssen aufpassen, das wir keine Marktanteile verlieren.“ Beim Thema Flüchtlinge hätten die EU-Parlamentarier schon in den 90er Jahren erkennen können, dass der Zuzug von Menschen aus dem Westbalkan sich zum Problem auswachsen könne und dass Asylverfahren zu lange dauerten. Beides hätte längst auf europäischer Ebene geregelt werden müssen. Im Übrigen haben man die Regulierung des Flüchtlingszuzugs nicht im Griff. Ein Signal, dass der Familiennachzug von Flüchtlingen aus Syrien nicht uneingeschränkt so weiterlaufen könne, hält er für richtig. An die Adresse des Niedersächsischen Innenministers gerichtet forderte er eine konsequentere Abschiebepraxis.

Zum Abschluss hielt Busemann noch ein Plädoyer für Demokratie, verbunden mit dem Aufruf, sich 2016 an der Kommunalwahl zu beteiligen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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