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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Imke Märkl soll es machen

09.03.2019

Ermke Imke Märkl aus Bramsche wird bei der Bürgermeisterwahl in Molbergen am 26. Mai als CDU-Kandidatin ins Rennen gehen. Die 56-jährige Gymnasiallehrerin aus Bramsche erhielt bei der Urwahl bei „Schnieder“ in Ermke im zweiten Wahlgang 64 der 109 gültigen Stimmen der CDU-Mitglieder. Auf Eike Sven Fischer (Braunschweig) entfielen 45 Stimmen. Stefan Beumker aus Löningen scheiterte mit 26 Stimmen bereits im ersten Wahlgang.

„Wir setzen voll auf Sieg mit Imke Märkl“, schwor der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Sebastian Vaske nach der Urwahl die Mitglieder ein. Alle drei Bewerber hatten bei ihrer Vorstellung betont, nicht für das Zentrum zu kandidieren, wenn es bei der CDU nicht klappe. Der amtierende Bürgermeister Ludger Möller nannte die Entscheidung der Molberger CDU-Mitglieder eine „handfeste Überraschung“.

Zu Beginn der Urwahlveranstaltung konnte Vaske neben 110 erschienenen CDU- Mitgliedern die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher und den Landtagsabgeordneten Christoph Eilers, also die CDU-Politikprominenz des Kreises, begrüßen. Vaske betonte, dass das Amt des Bürgermeisters anspruchsvoll sei und dass die CDU aus den neun Bewerbern drei gute Kandidaten gefunden habe. Der neue Kandidat könne sich auf die Unterstützung der Molberger CDU verlassen.

Der Braunschweiger Jurist Eike Sven Fischer (35), der sich nach Losentscheid als erster vorstellen durfte, sah Molbergen auf einem guten Weg. Er habe sowohl Verwaltungserfahrung als auch in den 19 Jahren seiner CDU– Mitgliedschaft Politikerfahrung gesammelt. Sprachlos habe ihn das Gespräch mit der Ratsfraktion „Zentrum“ gemacht. Da sei er gefragt worden, ob er im Falle einer Nichtnominierung durch die CDU für das „Zentrum“ antreten wolle. „Ich bin fast 20 Jahre in der CDU. Das bleibt so“, war seine klare Aussage.

Imke Märkl (56) aus Bramsche zeigte sich beeindruckt von der großen Zahl der erschienenen Mitglieder. Sie lobte die Tradition der Urwahlen im Kreis Cloppenburg als Meinungsbildung von unten nach oben. Auch sie sei platt gewesen, als sie vom Zentrum gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, dafür zu kandidieren. „Ich bin 30 Jahre in der CDU und auch in vielen hervorgehobenen Positionen tätig. Zudem ist mir das C wichtig. Ich vermittle an einer katholischen Schule christliche Werte“, betonte Märkl, die ihre kommunale Erfahrung hervorhob. Zudem versprach sie, in Molbergen zu wohnen.

Stefan Beumker aus Löningen (47) betonte seine Erfahrung als Verwaltungsbeamter. Wirtschaftsförderung müsse Chefsache bleiben. Molbergen müsse weiterhin attraktiv bleiben mit günstigem Wohnraum und genügend Kita-Plätzen, damit junge Familien in den Ort ziehen. Auch er habe das Angebot des „Zentrums“ abgelehnt.

In geheimer Wahl votierten im ersten Wahlgang 26 CDU-Mitglieder für Beumker, 37 für Fischer und 47 für Märkl. Damit stand die erste Überraschung fest. Der von vielen als Favorit gehandelte Beumker hatte es nicht in die Stichwahl geschafft. Im zweiten Wahlgang zwischen Fischer und Märkl gelang es Fischer nicht, sich den Großteil der Beumker-Anhänger zu sichern. Märkl ist damit die Kandidatin der Molberger CDU bei den Bürgermeisterwahlen am 26. Mai. Weitere Kandidaten gibt es bislang nicht.

Imke Märkl nahm die Wahl „sehr gerne“ an. Sie wolle am Wochenende kurz auftanken und dann mit aller Kraft Wahlkampf machen.

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