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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Molberger Rat verabschiedet Rekordhaushalt

06.03.2019

Ermke Einen Rekordhaushalt hat der Rat der Gemeinde Molbergen am Montagabend bei „Schnieder“ in Ermke verabschiedet. Die Sprecher der Fraktionen betonten, die positive Entwicklung der Gemeinde mit Augenmaß fortsetzen zu wollen.

Bei den Ausgaben schlagen die 3,7 Millionen an Kreisumlage besonders zu Buche. 15,48 Prozent der Auszahlungen entfallen auf die Personalkosten. 9,7 Millionen möchte die Gemeinde Molbergen in 2019 investieren: rund zwei Millionen für Grunderwerb, 1,9 Millionen für den Ausbau der Anne-Frank-Schule, 480 000 Euro für die Dorferneuerung, und die Kita „Arche“ kostet 1,9 Millionen.€ Für den Straßenbau werden 2,05 Millionen aufgewendet. Die Feuerwehr kostet 115 000 Euro, und für Kompensationsmaßnahmen sind 185 000 Euro€ erforderlich.

In diesem Jahr werden 2,9 Millionen Euro an Krediten aufgenommen, so dass die Verschuldung nun bei 5,3 Millionen€ liegt. Das entspricht einer pro Kopf-Verschuldung von 597,72 € Euro pro Einwohner. Die Steuerhebesätze bleiben unverändert.

Bürgermeister Ludger Möller sagte, die Gemeinde Molbergen habe in der jüngsten Vergangenheit Kontur gewonnen. „So gehen wir in der Dorferneuerung trotz anfänglicher Kritik den richtigen Weg bei der Gestaltung des Dorfparks, des Kreisverkehrs in der Ortsmitte oder beim Bau von Wohn- und Geschäftshäusern in der Ortsmitte.“ Dazu gehöre auch die Ausweisung von Baugebieten in allen Ortsteilen. Die stabile gemeindliche Konjunktur sei ein Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen aller drei Ratsfraktionen.

„Der Kreditbedarf von 2,9 Millionen Euro ist € politisch vertretbar, da es in den nächsten Jahren erhebliche Finanzrückflüsse aus Bauplatzverkäufen in Höhe von vier Millionen geben wird“, hatte Möller errechnet. Die Nachfrage nach Baugrundstücken sei ungebrochen. Möller appellierte an die Katholische Kirchengemeinde und an Privatleute, der Gemeinde geeignete Flächen zur Verfügung zu stellen, wobei die Kommune keine Geschenke erwarte.

CDU-Sprecher Dr. Sebastian Vaske bekräftigte, die dynamische Entwicklung Molbergens fortsetzen zu wollen. Schon bisher habe man Pracht und Luxus im Ort vermieden. Mit dem Bau der Kinderkrippe „Die Arche“, der Erweiterung der Anne-Frank-Schule, mit Grunderwerb und Dorferneuerung habe die Kommune gewaltige Brocken zu schultern.

Molbergen sei auf der Überholspur, betonte auch der Sprecher der Zentrumsfraktion, Sergej Maier. „Lasst uns gemeinsam in die Zukunft schauen und Molbergen auf der Überholspur halten“, appellierte er.

Job Westermann bedauerte, dass es keine fraktionsübergreifende Sitzung zur Beratung des Haushalts gegeben habe. „Es ist schade, dass hier Parteipolitik gemacht wird, statt gemeinsam zu handeln“, kritisierte der SPD-Sprecher.

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