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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Fachausschuss: Erzieher bekommen mehr Verfügungszeit

23.08.2013

Cloppenburg Die Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kindergärten Abenteuerland, Waldkindergarten und Sonnenblume sowie des Horts von St. Andreas werden ab dem 1. Januar 2014 entlastet. Genau wie ihre Kollegen in den katholischen Einrichtungen bekommen sie pro Halbtagsgruppe und Woche künftig zehn statt 7,5 so genannte Verfügungsstunden, hat der städtische Ausschuss für Familie, Soziales, Jugend, Sport, Kultur und Markt am Donnerstagabend einstimmig auf Antrag der UWG beschlossen. Für Ganztagsgruppen gibt es künftig 20 statt bisher zwölf Stunden.

Insgesamt müssen ab 2014 pro Jahr rund 98 000 Euro zusätzlich in den Haushalt eingestellt werden. In den Verfügungsstunden dokumentieren die Erzieherinnen unter anderem die individuellen Entwicklungen der Kinder, bereiten Projekte vor oder sprechen mit den Eltern.

CDU stellt Forderungen

Die CDU, größte Fraktion im Ausschuss, stimmte dem Antrag unter der Voraussetzung zu, dass die Verwaltung die Landesregierung in Hannover auffordert, die Mindeststandards landesweit von 7,5 auf zehn Stunden zu erhöhen. Bei der nun für die städtischen Kindergärten getroffenen Regelung handele es sich um eine freiwillige Leistung der Stadt, so CDU-Ausschussmitglied Christa Preuth-Stuke. Mittelfristig müsse das Land die Kosten dafür übernehmen. Darüber hinaus bestanden die Christdemokraten darauf, dass die neue Regelung nicht von den konfessionellen Kindergärten abgerufen werden könne. Sonst werde beispielsweise die katholische Kirche künftig ihre höhere Verfügungsstundenzahl nicht mehr selbst bezahlen, sondern wolle dafür Geld von der Stadt haben, hieß es weiter.

Verpflegungspauschale

In die Kindergarten- und Krippengebühren wird zum neuen Kindergartenjahr 2013/2014 eine Verpflegungs- und Getränkepauschale eingearbeitet. Damit müssten die Erzieherinnen nicht mehr hinter den einzelnen Eltern herlaufen, um das Geld einzusammeln, hieß es in der Begründung der Verwaltung. Zudem würden so nicht mehr größere Bargeldmengen in den Einrichtungen gelagert. Einstimmig folgte der Ausschuss dem Ansinnen der Verwaltung.

Im Hinblick auf die Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs auf einen Krippenplatz zum 1. August sieht Erster Stadtrat Andreas Krems Cloppenburg gut aufgestellt. In der Betriebskrippe des Landeskreises, die dieser nicht voll auslaste, würden zum Herbst auch Kinder aus dem Stadtgebiet aufgenommen. Der Neubau sei allerdings nicht – so wie geplant – zum 1. August fertiggestellt worden.

Stichwort Bau: Als nächstes – so Krems weiter – würden die Krippenstandorte St. Vincenz und St. Bernhard ausgebaut. Danach folge die evangelische Kindertagesstätte Arche, so dass dann an allen Kindergärten im Stadtgebiet Krippen- bzw. altersübergreifende Gruppen bestünden.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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