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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Verkehr: „Es herrscht ein großes Chaos“

22.04.2016

Barßel /Harkebrügge „Hier herrschen morgens und mittags chaotische Zustände“, sagt Ewald Schneider, Fraktionsvorsitzender der CDU im Barßeler Gemeinderat. Wie berichtet, möchte die Fraktion den Dorfplatz in Harkebrügge umgestalten, um die Verkehrssituation an der Junker-Harke-Grundschule und im Kreuzungsbereich Schul-/Kettelerstraße zu entschärfen. Vor allem vor und nach dem Unterricht, wenn viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto abholen und zusätzlich Busse und Taxen verkehren, werde es dort sehr eng und die Unfallgefahr für die Schüler sei hoch, so die Argumentation.

Am Mittwochabend traf sich der Ausschuss für Straßenbau und Verkehr an der Grundschule, um vor Ort über mögliche Lösungen zu sprechen. Dass die Situation morgens und mittags extrem ist, bestätigte auf Nachfrage der NWZAnja Deeken, 2. Vorsitzende des Elternbeirates. „Hier kommen innerhalb kürzester Zeit 20 bis 30 Autos vorbei, die Anlieger beschweren sich schon, dass die Fahrer auf ihren Einfahrten drehen.“ Für die Kinder, die zu Fuß zur Schule kommen, sei das sehr gefährlich. „Die Autos kommen hier von drei Seiten. Mein Sohn fährt immer mit dem Fahrrad und hat Probleme, über die Straße zu kommen.“

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Sicherheit geht vor

Bürgermeister Nils Anhuth wies beim Ortstermin am Mittwoch darauf hin, dass es sinnvoll sei, die Situation an allen Grundschulen in der Gemeinde zu überprüfen.

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Das scheint dringend nötig zu sein. „Bei uns herrscht ein ähnlich großes Chaos“, sagt Maike Gundelach, Konrektorin der Marienschule in Barßel. „Eltern stehen hier oft im Halteverbot und blockieren die Busspur, der Bus kann somit nicht einfahren.“

Die Kinder müssten dann immer zwischen den Autos hindurch laufen, da der Bus dann in der zweiten Reihe parken müsste. „Wir haben das schon oft angemerkt, leider hat sich noch nichts getan“, so Gundelach.

Auch an der Grundschule Sonnentau in Elisabethfehn verhält es sich so. „Wir haben eigentlich nur wenige Schüler, die von weiter weg kommen und von ihren Eltern gebracht werden müssen. Die meisten kommen zu Fuß aus der Siedlung oder können mit dem Bus fahren. Trotzdem bringen viele Eltern ihre Kinder mit dem Auto her“, sagt Schulleiterin Sigrid Lockstädt-Güttler. Im Winter sei es besonders schlimm. „Viele parken dann die Grünflächen zu und es gibt einen Rückstau. Die Kinder müssen dann zwischen den Autos hindurch.“ Der Parkplatz bei der Siedlung am Schulhof werde kaum genutzt. „Wir hatten auch schon einen Elternabend deswegen“, sagt die Schulleiterin und bittet darum, die Kinder nicht an der Bushaltestelle rauszulassen.

Auch an der Grundschule Elisabethfehn-West werde es eng, wenn das Wetter schlecht ist, wie Schulleiterin Inge Fröhlich-Duen im Gespräch mit der NWZ  berichtet. „Dann ist die Lage durchaus angespannt.“

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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