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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Religion: Friedliche Koexistenz das Ziel

01.03.2016

Harkebrügge „Der Islam gehört zu Deutschland“, so die Aussage des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Über diesen Satz wurde und wird seitdem mitunter leidenschaftlich, emotional, sachlich oder auch mit Sorgen behaftet diskutiert. So auch am Sonntag im Pfarrheim St. Marien Harkebrügge bei den 18. „Oldenburger Gesprächen“ des Kolpingwerkes Land Oldenburg und des Kolpingbezirks Saterland-Barßel.

Olaf Grobleben, Pastor und Beauftragter der Evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg für Ethik und Weltanschauungsfragen, referierte vor rund 100 Besuchern zum Thema „Der Islam in Deutschland zwischen Konflikt und Bereicherung“.

Die stetig steigenden Flüchtlingszahlen, die real näher rückende Bedrohung durch den IS werfen Fragen auf, wie ein zusammenleben ohne Ängste und Vorbehalte gelingen kann. Die versuchte Pastor Grobleben in seinem mehr als einstündigen Vortrag zu beantworten und Ängste zu entkräften. Das gelang nur teilweise, denn die Teilnehmer sahen eher Konfliktpotenzial als eine Bereicherung für die Gesellschaft. „Eine Gesellschaft, in der sich unterschiedlichste religiöse und weltanschauliche Gruppierungen entwickeln und miteinander friedlich koexistieren können, wäre eine Zielvorstellung“ , meinte Grobleben.

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„Der Dialog der Kulturen und Religionen ist in einer Welt, in der wir alle näher zusammenrücken, eine Bereicherung und sollte uns zu gegenseitigem Verständnis und zur Toleranz erziehen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Islam und Christentum eigenständige Traditionen entwickelt haben, die auch zu Konflikten führen können.“ Dass das Thema Islam zu den kritischen der Zeit gehört, zeigte sich in der anschließenden Diskussion.

„Die Konflikte sind da. Mir fehlt die Bereicherung des Islams für Deutschland“, meinte Klaus Hanschen aus Wilhelmshaven. „Warum haben wir die Hosen vor dem Islam voll. Wir sollten unseren Glauben zeigen und Leben“, so Hanschen. Kein Verständnis zeigte Richard Machatzke aus Harkebrügge, in Schulen eigene Gebetsräume für Muslime zu schaffen. „Wenn man den Islam tolerieren soll, dann erwarte ich das umgekehrt auch von den Muslimen“, so Machatzke. „Den konservativen Islam auf Deutschland zukommen“, sieht Irmgard Dullweber aus Harkebrügge. „Dürfen wir in den arabischen Ländern unsere Kirchen bauen?“, fragte Gerd Krone. „Schwierig. Dort gibt es keine Religionsfreiheit“, so Grobleben.

„Die schlechte Behandlung der Frauen im Islamismus ist nicht zu akzeptieren. Sie werden von den Männern als ,Ware‘ behandelt“, kritisierte Johanna Evers aus dem Saterland.

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