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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

25 Kinder noch ohne Kita-Platz

22.03.2019

Friesoythe Die Situation für das Kindergartenjahr 2019/2020 wird nicht so angespannt sein, wie im Vorfeld vermutet. Dennoch: In 25 Fällen erhielten Familien für die gewünschten Betreuungsplätze ihrer Kinder von der Stadt Friesoythe eine Absage.

Diesen Familien wurden Alternativen in anderen Einrichtungen in Friesoythe und Altenoythe (nachmittags), in umliegenden Ortschaften (Thüle, Neuscharrel, Markhausen und Kampe) und im Caritas-Kindergarten (noch in Bau) angeboten. „Für das kommende Kindergartenjahr können also noch halbwegs angemessene Lösungen gefunden werden, auch wenn die Situation nicht wirklich befriedigend ist“, heißt es seitens der Stadtverwaltung.

Die konkreten Zahlen wurden auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit am Mittwochabend im Rathaus am Stadtpark vorgestellt. Für das Kindergartenjahr 2019/2020 wurden insgesamt 259 Kinder in 13 Kindergärten innerhalb der Stadt Friesoythe und den umliegenden Ortschaften angemeldet: 222 Anmeldungen für einen Vormittagsplatz, 37 Anmeldungen für einen Ganztagsplatz.

Von den 222 Anmeldungen für einen Vormittagsplatz mussten 28 Vormittagsplätze in der gewünschten Einrichtung abgesagt werden. Davon wird insgesamt neun Kindern ein Platz in einem anderen Kindergarten angeboten. Somit bleiben 19 Absagen für einen Vormittagsplatz. Von den 37 Anmeldungen für einen Ganztagsplatz mussten sechs Ganztagsplätze abgesagt werden.

„Sind auf gutem Weg“

„Wir sind auf einem guten Weg und sehen, dass wir den Bedarf decken können“, sagte CDU-Ratsherr Dr. Matthias Lamping. Aufgrund der vorliegenden Zahlen und dem baldigen Start des Online-Anmeldeportals für Kita-Plätze könne man bald mit verlässlichen Zahlen als Basis rechnen und weiter planen. Er sehe als einen wichtigen Meilenstein den 31. Dezember 2020, den Tag, an dem die Betriebserlaubnis für den Übergangskindergarten am Scheefenkamp ausläuft.

Ganz so entspannt sah Bürgermeister Sven Stratmann (SPD) die Lage nicht. In der Übergangslösung am Scheefenkamp seien 43 Kinder untergebracht. Altersgemischte Gruppen seien sinnvoll, aber nicht machbar, da die Kinderzahl in solchen Gruppen verringert werden müsste. Zuzüge im Laufe des Jahres seien im Zahlenwerk nicht berücksichtigt. Betriebe vor Ort wie VetPharma oder Leoni hätten gerne feste Plätze für Kinder ihrer Mitarbeiter. Und: „Die Kinderzahlen werden weiter steigen.“ Daher hoffe der Bürgermeister, dass man die Diskussion um den Standort der neuen Kita schnell beenden könne.

Das sah auch SPD-Ratsherr Heinz Lübbers so. Überall sei man auf einem guten Weg, außer beim Bau einer städtischen Kita. „Wir brauchen unbedingt eine zeitnahe Sitzung, um endlich über den Standort zu entscheiden.“

Der Altenoyther drängt auch deshalb aufs Tempo, da erst nach dem Bau einer Kita in Friesoythe die Erweiterung des Krippen- und Kindergartenangebotes im Ortsteil Altenoythe an der Reihe ist.

Grundstück in Altenoythe

Die SPD-Fraktion fordert in einem Antrag an die Stadt aber schon jetzt, sich mit dem Thema zu befassen. Und zwar im Rahmen der Planungen für den Bau einer neuen Grundschule in Altenoythe. Diese soll auf dem Gelände bei der jetzigen Gerbertschule und der Sporthalle gebaut werden. „Dieser Grundschul-Standort ist ideal. Es macht Sinn, hier auch eine Kita zu bauen“, sagte Lübbers auf der Ausschusssitzung. Daher solle die Stadt bei anstehenden Grundstücksplanungen und -verhandlungen beide Projekte – Grundschule und Kita – gemeinsam in den Blick nehmen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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