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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Angebote für jedes Kind schaffen

16.03.2018

Friesoythe Als eine „sehr schöne Ergänzung und Bereicherung für unsere Kindergartenlandschaft“ bezeichnete Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers den geplanten „Kindergarten für Alle“ des Caritas-Vereins Altenoythe. Die inklusive Kindertagesstätte möchte der Verein an der Willohstraße in Friesoythe entstehen lassen. Dem Bau der Einrichtung wurde auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit am Mittwochabend im Rathaus zugestimmt. Zudem wurde beschlossen, dass der „Kindergarten für Alle“ in die Kindergartenbedarfsplanung der Stadt Friesoythe aufgenommen wird.

Bedarfsplanung der Kindertagesstätten – der „Ist-Zustand“ und die Lösungen

Durchschnittlich 750 Kinder ab 3 Jahren bis zum Schulalter gibt es in der Stadtgemeinde Friesoythe.

Die Betreuungsquote bei Kindergärten in Niedersachsen liegt bei 95 Prozent.

In Friesoythe müsste es 713 Kindergartenplätze geben, um auf 95 Prozent zu kommen. Tatsächlich gibt es ohne Provisorien 662 Kindergartenplätze.

Es fehlen also 51 Kindergartenplätze, rund drei Gruppen. Die Plätze fehlen nur im Kernort Friesoythe, nicht in den Außenbereichen.

59 Absagen hat es für das Kindergartenjahr 2018/2019 gegeben.

Die fehlenden Plätze sollen durch den Don-Bosco-Kindergarten, den geplanten stadteigenen Kindergarten und den „Kindergarten für Alle“ aufgefangen werden.

Durchschnittlich 765 Kinder bis drei Jahre gibt es in der Stadtgemeinde Friesoythe.

Die Betreuungsquote bei Krippengruppen in Niedersachsen liegt bei 34,5 Prozent. Für Friesoythe wären dies insgesamt 264 Krippenplätze.

Tatsächlich gibt es in der Stadt 120 Krippenplätze und 65 weitere Plätze in der Tagespflege.

Es fehlen 79 Krippenplätze, also ungefähr fünf bis sechs Krippengruppen.

In Friesoythe sollen die weiteren Krippenplätze im Don-Bosco-Kindergarten, dem geplanten stadteigenen Kindergarten und dem „Kindergarten für Alle“ entstehen.

In den Außenbereichen wären Altersmischungen mit den dortigen Kindergärten eine Lösung.

Mit der geplanten Einrichtung möchte der Caritas-Verein für alle Kinder im Alter von 0 Jahren bis zur Einschulung Angebote schaffen. Vorgesehen sind eine Krippengruppe mit 15 Plätzen und zwei Integrationsgruppen – bestehend aus 14 Regelkindern und vier Integrationskindern. Des Weiteren sollen im „Kindergarten für Alle“ eine heilpädagogische Gruppe, eine Sprachheilgruppe sowie der Familienentlastende Dienst und das therapeutische Kompetenzzentrum untergebracht werden.

Der Bau soll an der Willohstraße auf einem Grundstück des Caritas-Vereins entstehen. Im Ausschuss wurden die Vorhaben des Caritas-Vereins von allen Seiten befürwortet. Dieser Kindergarten verfüge über „alles, was man sich um das Kind vorstellen kann“, sagte Karl-Heinz Krone, Vorsitzender der CDU/FDP-Fraktion.

Eine genaue Beurteilung der Gesamtkosten ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Hauptausschlaggebend dafür ist der Wegfall der Elternbeiträge für Kindergartenkinder ab Sommer in ganz Niedersachsen. Dazu gibt es noch keine endgültige Kostenregelung. Ferner könnte sich auch die Höhe der Zuschüsse des Landkreises Cloppenburg demnächst ändern.

Wie aus einem Schreiben des Caritas-Vereins hervorgeht, ergibt eine Kostenhochrechnung unter aktuellen Bedingungen – also mit Elternbeitrag – für die Stadt Friesoythe eine Restfinanzierung in der Krippengruppe und den Integrationsgruppen von unter 4500 Euro pro Platz und Jahr. Ein Betrag, der von der Stadt als moderat angesehen wird.

Der Caritas-Verein geht in einer ersten Schätzung davon aus, dass der Bau des Kindergartens rund 2,5 Millionen Euro kosten könnte. Verbindlich sei diese Angabe nicht.

Nun wird die Verwaltung gemeinsam mit dem Caritas-Verein einen Vertragsentwurf erstellen, um die finanzielle Beteiligung der Stadt an der Krippengruppe und den Integrationsgruppen zu regeln.

Ein weiteres Thema der Ausschusssitzung war die Bedarfsplanung der Kindertagesstätten im Friesoyther Stadtgebiet. Erste Stadträtin Hamjediers gab Auskunft über die verfügbaren Plätze in den Krippen und Kindergärten und informierte über die Planungen (siehe Infobox).

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