• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Kindergarten direkt an der Soeste

25.08.2017

Friesoythe Die Stadt Friesoythe wird eine Kindertagesstätte in eigener Trägerschaft bauen. Entstehen soll im Kernort der Stadt eine Einrichtung mit drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen. Rund 1,48 Millionen Euro sollen für die Errichtung in die Hand genommen werden. Noch nicht geklärt ist allerdings die Frage, wo die Kindertagesstätte gebaut werden soll. Favorisiert wird der Soesteplatz an der Thüler Straße.

Die Stadt Friesoythe hat den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit am Mittwochabend drei mögliche Standorte, die sich alle im Besitz der Kommune befinden, näher vorgestellt. Neben dem Soesteplatz stehen noch das Gelände links neben dem Allwetterbad Aquaferrum an der Thüler Straße und ein Gelände an der Spiekerooger Straße im neuen Baugebiet Galgenberg zur Wahl.

Die Ausschussmitglieder sprachen sich einstimmig für den Platz an der Soeste aus. Für dieses Gelände soll die Stadtverwaltung jetzt Pläne entwickeln und entsprechende Förderanträge beim Landkreis und beim Land stellen.

Während sich CDU und SPD beide Standorte an der Thüler Straße vorstellen könnten, aber eher für den Soesteplatz tendieren würden, sprachen sie sich auf jeden Fall gegen den Platz an der Spiekerooger Straße aus. Das größte Problem sei die Umgehungsstraße, die das Baugebiet von der Innenstadt trennt. Hier gibt es nämlich keine Überquerungshilfe, und in naher Zukunft wird sich dadran wohl nichts ändern.

Der Standort am Aquaferrum sei wegen der Nähe zur Bundesstraße problematisch, da es zu Lärmimmissionen kommen könnte. Außerdem sei die Fläche dann für eventuelle Expansionspläne des Schwimmbades nicht mehr vorhanden, führte SPD-Ratsherr Heinz Lübbers an.

CDU-Ratsherr Gerd Stratmann sah das ähnlich, gab aber zu bedenken, dass die Entscheidung für den Soesteplatz aus Sicht des SV Hansa Friesoythe keine tragbare Lösung sei. Der Platz werde von dem Verein intensiv genutzt. Hier sollte man über einen Ausgleich für den Sportverein nachdenken.

Darauf machte auch Ausschuss-Beisitzerin Carola Reiners aufmerksam: „Hansa Friesoythe ist auf den Platz angewiesen. Nicht nur als Trainingsgelände, sondern auch für den Punktspielbetrieb.“ Außerdem sei es der einzige Trainingsplatz mit Flutlicht. Und Hansa wachse im Jugendbereich immer mehr und habe jetzt schon zu wenig Platz.

Bürgermeister Sven Stratmann wisse um die Begrenztheit der Fußballplätze. Man werde aber für die Kindertagesstätte nicht das ganze Gelände in Anspruch nehmen müssen, so dass ein Kleinfeld für Hansa erhalten bleiben könnte. Da auf dem Platz auch Reitturniere des Reit- und Fahrvereins Friesoythe stattfinden, müsste auch dort nach Alternativen geschaut werden. Der Bürgermeister betonte aber auch, dass mit keinem der beiden Vereine Nutzungsverträge für die stadteigene Fläche bestehen würden.

Das Baukostenvolumen von 1,48 Millionen Euro könnte sich für die Stadt bei optimaler Förderung durch den Kreis (495 000 Euro) und das Land (360 000 Euro) auf einen Eigenanteil von rund 685 000 Euro verringern. Bei insgesamt 104 Betreuungsplätzen würden nach Auskunft der Stadt jährliche Kosten in Höhe von rund 420 000 Euro anfallen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2900
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.