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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Friesoyther Cdu-Stadtverbandsvorsitzender: „Urwahl würde Partei nur spalten“

13.02.2020

Friesoythe Wer soll die Nachfolge von CDU-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer übernehmen? Mit dieser Frage müssen sich die Christdemokraten nach dem angekündigten Rückzug von AKK auseinandersetzen. Mit dem Parteivorsitz ist auch das Amt des CDU-Kanzlerkandidaten verknüpft. Wie ist die Entscheidung von AKK zu bewerten und wer kann das Erbe von Kanzlerin Angela Merkel antreten? Und wer soll schlussendlich darüber entscheiden? Die NWZ fragte bei Niklas Reinken nach. Er ist Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Friesoythe und Vorsitzender des Kreisverbandes der Jungen Union.

„Der Rücktritt von AKK kam überraschend, dieser konsequente Schritt verdient viel Respekt und ihr Einsatz für die CDU viel Anerkennung“, sagte der Friesoyther CDU-Stadtverbandsvorsitzender Lukas Reinken. Leider habe sie es in ihrer Amtszeit nicht geschafft, die Partei vollständig hinter sich vereinen zu können.

Die Hauptaufgabe des nächsten Vorsitzenden werde daher die Einigung der unterschiedlichen Parteiflügel sein. „Der nächste Vorsitzende muss mit klaren Inhalten und Positionen wieder ein Bild von der CDU herstellen, welches die Bürger mitnimmt und ihre Sorgen ernst nimmt“, sagte Reinken. In Berlin müsse endlich wieder Sacharbeit im Vordergrund stehen. „Flügelkämpfe bringen weder das Land noch die CDU voran“, machte der Stadtverbandsvorsitzende klar.

Die Trennung von Parteivorsitz und Kanzleramt – wie mit Kramp-Karrenbauer und Merkel – hält er für gescheitert. Aus seiner Sicht habe sich grundsätzlich gezeigt, dass Kanzlerschaft und Parteivorsitz in dieselbe Hand gehören müsse. Daher müsse der künftige Kanzlerkandidat auch den Parteivorsitz übernehmen, „damit die CDU geschlossen in die Wahl gehen kann“.

Doch wer soll es machen? „Die letzte Vorsitzendenwahl hat gezeigt, dass die CDU viele passende Kandidaten hat. Ich bin auch diesmal zuversichtlich, dass sich ein guter Vorsitzender findet“ so Reinken. Er bezieht sich damit auf die Wahl im Jahr 2018. Dort konnte sich Kramp-Karrenbauer auf dem CDU-Parteitag in Hamburg am Ende gegen ihre schärfsten Mitbewerber Friedrich Merz und Jens Spahn durchsetzen.

Von einer Urwahl wie kürzlich bei der SPD rät er übrigens ab. Diese habe gezeigt, wie sehr die Partei gespalten und wie oft die Führung dort gewechselt werde, weil sie keine Unterstützung finde. Reinken: „Solche Zustände müssen wir vermeiden. Der Parteitag ist mit Mitgliedern aus jedem Kreisverband besetzt. Damit ist dieses Gremium das richtige, um über den Parteivorsitz zu entscheiden.“

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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