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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Münsterlandtag: Heimat als Lebensraum erhalten

11.11.2019

Friesoythe Vor genau 100 Jahren wurde der Heimatbund für das Oldenburger Münsterland aus der Taufe geholt. Wahrlich ein Grund den runden Geburtstag zu Feiern – und das hat der Heimatbund ein Jahr lang immer wieder getan. Seinen Abschluss fand dieser „Feier-Reigen“ nun am Samstag mit dem Münsterlandtag in Friesoythe.

Im Mittelpunkt stand dabei das Thema „Heimat – gestern, heute, morgen“. „Für den Heimatbund ist das heute der wichtigste Tag im Jahr. Wir alle haben eine Verbundenheit zu unserer Region, zu unserem Oldenburger Münsterland“, begrüßte der Vizepräsident des Heimatbundes, Heiner Thölke, in Vertretung des erkrankten Präsidenten Stefan Schute zahlreiche Gäste und Heimatfreunde in der Sporthalle am Hansaplatz.

In der Zufriedenheit der Menschen läge Niedersachsen zwar nur an elfter Stelle in Deutschland, aber das Oldenburger Münsterland, und da war sich Thölke sicher, belege in der Zufriedenheit sicher einen Spitzenplatz. Thölke hob hervor, dass beide Landkreise Cloppenburg und Vechta den Heimatbund tragen.

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Es schloss sich eine von Uwe Haring moderierte Gesprächsrunde mit Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann, Landrat Johann Wimberg, Peter Stelter, Schulleiter des Albertus-Magnus-Gymnasiums, und der Geschäftsführerin des Heimatbundes, Gisela Lünnemann, an. Heimat habe was mit Menschen zu tun und sei lebbar, waren sich die Gesprächspartner einig. Diesen Lebensraum gelte es zu erhalten.

Begriff definieren

In einen Impulsvortrag beleuchtete Hans-Peter Boer aus Coesfeld aus seiner Erfahrung im Schuldienst heraus, dass „Heimatverständnis und Globalisierung“ insbesondere im Hinblick auf Jugend kein Gegensatz ist. Diese griffen in einer Gesprächsrunde der Festredner Boer, Melanie Philip, Geschäftsführerin der Vita-Akademie aus Vechta, sowie die beiden Jugendlichen Dennis Diekmann und Kathrin Meemken aus Friesoythe auf und legten ihre Sicht auf Heimat dar. „Heimat ist für mich Friesoythe, wo ich mich ehrenamtlich als Messdiener und als Musiker in der Big Band einbringe, aber auch Schützenfest feiere“, sagte Diekmann. Dagegen sah die Kathrin Meemken Heimat global. „Es kann Friesoythe aber auch beispielsweise Neuseeland sein. Heute ist man überall vernetzt und kann mit seiner Heimatfamilie Kontakt aufnehmen“, so die 15-Jährige.

Das von der Big Band Friesoythe begleitete Vormittagsprogramm schloss mit einem gemeinsamen Mittagessen, an das eine zweistündige Busrundfahrt mit mehreren voll besetzten Bussen durch das Stadtgebiet Friesoythe führte. Zum Nachmittagsprogramm begrüßten Vizepräsident Thölke und Bürgermeister Stratmann viele Gäste, die durch das Kolping-Blasorchester Friesoythe, dem Heimatverein Markhausen, der Grundschule Gehlenberg, Fadi Constantin, Justin Scheele und dem Gemischten Chor und Chorifeen Thüle unterhalten wurden.

Viel Beachtung

Das Friesoyther Gymnasium war in diesem Jahr besonders mit einbezogen, da Geschichtslehrer Torben Koopmann mit den Schülern ein Ausstellungsprojekt zur Zerstörung der Stadt am Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem Münsterlandtag präsentierte – und das bei den Besuchern viel Beachtung fand.  Der Heimatbund für das Oldenburger Münsterland verleiht auf dem Münsterlandtag im Rahmen des Wettbewerbs „Unsere Region macht Schule“ den Schülerpreis „Oldenburger Münsterland“ in verschiedenen Kategorien. Grundschulen: Hier siegte die Grundschule Halen, die eine CD zum Thema „Heimatbund“ produzierte. In der Kategorie Sekundarstufe I ging der erste Preis an an die Schüler der Klassen 7 bis 10 des AMG Friesoythe für das Projekt „Spurensuche Friesoythe 1945“. Den zweiten Preis bekamen die Schüler der Klassen 6 bis 7 des AMG für das Projekt zum Thema „Herstellung von Torfkoks“. Der dritte Preis ging an die Schüler der Klasse 7 bis 10 der Ludgerus-Schule Vechta. Sie befaßten sich mit den Themen „Profil Technik“ und „Wald und Biologie“.

In der Sekundarstufe II ging der erste Preis wiederum an eine Schülerin des AMG. Die 15-jährige Katharina Meemken aus Friesoythe nahm sich des Themas „Reicharbeitsdienstlager Heetberg“ an. Hier ging der zweite Preis an die Schüler der Klasse 13 der BBS am Museumsdorf Cloppenburg zum Thema „Warum kann das Oldenburger Münsterland der Urbanisierung besser entgegenwirken als andere Regionen Niedersachsens?“. Auch der dritte Preis ging an die BBS. Die Schüler Jessica Hoffmann, Markus Osterloh und Amelie Ruh befassten sich mit den erneuerbaren Energie im Oldenburger Münsterland.

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