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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Standort-Debatte in Friesoythe geht weiter

13.03.2019

Friesoythe Die Suche nach einem geeigneten Standort für die neue städtische Kindertagesstätte scheint sich zu einer unendlichen Geschichte zu entwickeln. Das Gelände neben dem Aquaferrum unter Hinzunahme des ehemaligen Saunagebäudes wird von der CDU/FDP-Stadtratsfraktion abgelehnt. Auch ein Platz im Baugebiet Galgenberg soll nicht weiter verfolgt werden. Für den von einigen CDU-Ratsmitgliedern ins Spiel gebrachte Platz am Nussbaumweg findet sich bislang auch keine Mehrheit. Areale neben der Marienschule oder hinter der Tennishalle (auch Ideen der CDU) sind wohl nicht realisierbar. Außerdem gibt es für die drei zuletzt genannten Standorte keine konkreten Anträge der CDU/FDP-Mehrheitsfraktion. Daher steht derzeit die Burgwiese auf Platz 1. Aber eher unfreiwillig.

Die SPD-Stadtratsfraktion ist klar für das Aquaferrum und bezeichnet die Burgwiese als „1b-Lösung“. Dennoch hat sie unlängst für diesen Standort gestimmt. Die Stimmen der SPD reichten im Fachausschuss und später im Verwaltungsausschuss auch aus, da sich die Vertreter der CDU/FDP größtenteils enthielten.

Dieser Auftrag sei aber von keinem „wirklichen“ Willen der Ratsgremien getragen, heißt es dazu seitens der Stadtverwaltung. „Es versteht sich von selbst, dass dies keine gute Grundlage ist für ein so wichtiges Projekt“, führt die Verwaltung weiter aus.

Daher soll die Standortfrage auf der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit neu behandelt werden. Dieser tagt am Mittwoch, 20. März, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses am Stadtpark.

In der zu beratenden Beschlussvorlage heißt es: „Die Verwaltung wird beauftragt, die neue Kindertagesstätte am Standort ….. zu verwirklichen.“ Die Verwaltung wird in der Sitzung die in Frage kommenden Standorte mit den einzelnen Kriterien, die bei der Standortwahl maßgeblich sind, noch einmal zusammen mit dem Ausschuss prüfen, um einen mehrheitsfähigen Kita-Standort festzulegen.

Einig sind sich die Ratsmitglieder aller Parteien zumindest darin, dass eine neue städtische Kindertagesstätte mit drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen gebaut werden soll. Diese könnte aus Kostengründen (nach Angaben der Stadt unter 2000 Euro pro Quadratmeter) und Zeitgründen (nach Angaben der Stadt sechs Monate Bauzeit) in modularer Bauweise entstehen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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