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Trauer um verstorbene Schauspielerin
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Aktualisiert vor 7 Minuten.

Hannelore Elsner Ist Tot
Trauer um verstorbene Schauspielerin

NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Beispiele für Empathie und Toleranz

21.01.2019

Friesoythe Mitmenschlichkeit, Empathie, Toleranz und Respekt – Werte, für die laut Ulrich Schönborn, Stellvertretender Chefredakteur der Nordwest-Zeitung, das Ehrenamt steht, halten sie hoch: Gretchen Grosser aus Ramsloh und Gerhard Bolten aus Friesoythe. Sie sind am Samstagmorgen als Menschen des Jahres 2018 ausgezeichnet worden. Schönborn lobte die „positiven Signale“ und „guten Nachrichten“, für Ehrenamtliche insgesamt und Bolten und Grosser im Besonderen sorgten. Die Ehrung fand im Rahmen des Neujahrsempfangs im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ statt, den die NWZ in Kooperation mit der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe veranstaltet.

Menschen des Jahres

Seit 2004 zeichnet die Nordwest-Zeitung die Menschen des Jahres aus, jeweils eine Frau und einen Mann. Hier alle Preisträger in der Übersicht.

2004: Else Pooschke (Sedelsberg) und Andre Westerkamp (Lohe) 2005: Gerda Stratmann (Friesoythe) und Dieter Perk (Thüle) 2006: Regina Bunger (Friesoythe) und Andreas Schrand (Gehlenberg) 2007: Gerda Spieker (Friesoythe) und Manfred Stiegeler (Reekenfeld) 2008: Karin Muchau (Barßel) und Otger Eismann (Friesoythe) 2009: Mechthild Preut (Barßel) und Norbert Bögershausen (Friesoythe) 2010: Petra Oltmann (Bösel) und Wolfgang Letzel (Friesoythe) 2011: Gertrud Herzog (Harkebrügge) und Georg Pugge (Scharrel) 2012: Elisabeth Fredeweß (Friesoythe) und Hans Meyer (Gehlenberg) 2013: Anne Rieken (Friesoythe) und Stefan Vocks (Scharrel) 2014: Lea-Marie Bruns (Sedelsberg) sowie Heinz Pohl­abeln und Heinrich Kramer (Gehlenberg) 2015: Elisabeth Meyer (Bösel) und Johannes Geesen (Barßel) 2016: Carola Reiners (Friesoythe) und Johannes Wernke (Harkebrügge) 2017: Renate Hagel (Barßel) und Friedel Reiners (Neuvrees) 2018: Gretchen Grosser (Ramsloh) und Gerhard Bolten (Friesoythe)

Rund 130 Gäste aus Verwaltung, Wirtschaft, Kirche, Politik und dem Vereinswesen konnte Ulrich Schönborn begrüßen – „eine tolle Resonanz“, freute sich Schönborn. Unter ihnen fanden sich auch der stellvertretende Landrat Bernhard Möller sowie die vier Bürgermeister der Nordkreis-Gemeinden und Mitglieder der Räte. Die Auszeichnungen der Menschen des Jahres nahm Carsten Bickschlag, Leiter der NWZ-Redaktion Friesoythe, gemeinsam mit Johannes Wilke, Vorstand der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe, vor.

Dass das neue Polizeikommissariat in Friesoythe doch schneller fertiggestellt worden sei als der Berliner Flughafen – von Bickschlag auf dem Neujahrsempfang im vergangenen Jahr bezweifelt – habe er sich auf dem Richtfest nicht nur von Polizeichef Jürgen Kuhlmann, sondern auch von Innenminister Boris Pistorius „aufs Butterbrot“ schmieren lassen, erinnerte Bickschlag an wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres. In seiner launigen Rede ging Bickschlag auch auf die politischen Diskussionen um die Nachnutzung der Sauna am Aquaferrum ein, beglückwünschte die Gemeinde Bösel zum Deutschen Meister im Sommerbiathlon und die Gemeinde Barßel zum Traumspielpark, der im August eingeweiht worden war – ein „tolle Gemeinschaftsleistung“.

Die Bürgermeisterwahl im Saterland, mit einem Kandidaten mit Nähe zur Reichsbürgerbewegung, mit Fake-E-Mails an die Zeitung und am Ende einen parteilosen Kandidaten, der den Chefsessel im Rathaus im Ramsloh bezog, war ein prägnantes Ereignis des vergangenen Jahres im Saterland.

Dass die Wahl selbst für Bürgermeister Thomas Otto „überraschend“ gewesen sei, betonte der Bürgermeister in seiner Ansprache, die er stellvertretend für die Nordkreis-Bürgermeister hielt. Die Zeitung, die über die positiven wie auch die negativen Ereignisse berichte, sei wichtig, betonte der Verwaltungschef. Nicht immer aber stünden ehrenamtliche im Fokus. Ehrenamtliches Engagement werde heute von vielen nicht beachtet oder als selbstverständlich wahrgenommen. Der Neujahrsempfang biete Gelegenheit, „ehrenamtliches Engagement in beeindruckender Vielfalt“ ins Bewusstsein zu rücken. Denn ohne dieses würde eine Gesellschaft nicht funktionieren.

Er rief die Gäste auf, den Ehrenamtlichen zu zeigen, dass sie nicht übersehen und sie als Menschen wertgeschätzt würden.

Johannes Wilke fragte: „Was wäre die Gesellschaft ohne Ehrenamt?“ In jedem Fall „um ein Vielfaches ärmer“. Denn Menschen könnten als Bürger in eigener Verantwortung viel mehr schaffen als der Staat. Er rief den Gästen zu: „Lassen Sie nicht nach, machen sie weiter so, denn das Ehrenamt schafft nicht nur Arbeit, sondern auch Freude“.

Wilke berichtete als Mitglied der Jury von einem schwierigen Entscheidungsprozess bei der Aktion Menschen des Jahres, schließlich seien wieder viele tolle Vorschläge eingereicht worden. „Alle hätten es verdient, geehrt zu werden.“ Zwei „wunderbare Menschen“ würden ausgezeichnet.

Gretchen Grosser sagte, sie sei stolz auf diese Auszeichnung, die sie sehr gefreut habe. Auch Gerhard Bolten bedankte sich und betonte, dass seine Familie sein Engagement immer unterstützt hat.

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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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