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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Planungen für Burgwiese in Friesoythe laufen an

14.12.2018

Friesoythe Eigentlich hätte die SPD-Fraktion die Diskussion über den idealen Standort der neuen städtischen Kindertagesstätte gerne auf die Agenda der Ratssitzung am Mittwochabend im Rathaus am Stadtpark gesetzt. Aus ihrer Sicht ist das Aquaferrum-Gelände an der Thüler Straße, und nicht die gegenüberliegende Burgwiese, nach wie vor die „1a-Lösung“, wie SPD-Fraktionsvorsitzende Renate Geuter betonte. Daher stellte die SPD einen entsprechenden Antrag, um sich erneut mit der Standortfrage zu beschäftigen. Doch wie bereits im Fachausschuss vor einigen Tagen lehnte es die Mehrheit der CDU/FDP-Fraktion ab, sich überhaupt mit dieser Thematik nochmals in öffentlicher Sitzung zu beschäftigen und kippte den Antrag der SPD erneut von der Tagesordnung.

Geuter kritisierte diese Haltung. „Wir dürfen das Thema im Interesse der Eltern und Kinder nicht aus den Augen verlieren“, sagte sie. Die Familien bräuchten Planungssicherheit. Doch für das Aquaferrum finde sich keine politische Mehrheit und die Burgwiese als Alternative sei es für die CDU/FDP anscheinend auch nicht. „Das ist unredlich“, so Geuter.

Dem widersprach CDU-Ratsherrin Silke Diekhaus. Seitens der Verwaltung seien fünf Standorte vorgestellt worden. „Die CDU/FDP-Fraktion hat sich für die Burgwiese als Standort ausgesprochen. Die Verwaltung hat durch den Verwaltungsausschuss den Auftrag bekommen, für dieses Gelände zu planen“, stellte sie klar.

15 CDU/FDP-Ratsmitglieder stimmten gegen den Antrag der SPD, 13 SPD-Ratsleute sowie CDU-Ratsherr Frank Böckmann dafür. Böckmann betonte, dass das Aquaferrum nicht die ideale Lösung sei, die Burgwiese aber noch weniger. Für ihn wäre das Gelände der Ludgerischule ideal gewesen. Doch da die Grundschule zuvor zur Realschule umziehen muss, würde es zu lange dauern. Ein Standort im Stadtsüden im Bereich Galgenberg sei für ihn ebenfalls akzeptabel gewesen.

Paul Kock sen. aus Friesoythe machte seinen Unmut im Rahmen der Bürgerfragestunde am Ende der Sitzung kund. Er sei ganz klar gegen den Bau einer Kita auf der Burgwiese. In Eigenleistung hätten der Fischereiverein, der Sportverein, der Reit- und Fahrverein und die Schützengilde vor Jahren aus einem unansehnlichen Acker einen befestigten Rasenplatz gemacht. Viel Geld und Eigenleistung sei in die Anlage geflossen. „Es sollte alles so bleiben wie es ist“, lautete seine Forderung.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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