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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Tourismus Und Wirtschaft In Friesoythe: Mit Stadtmarketing in die Offensive

04.11.2019

Friesoythe Friesoythe ist mehr als nur Eisenstadt. Diesen Standpunkt vertrat Bürgermeister Sven Stratmann bereits während seines Wahlkampfes um das Bürgermeisteramt im Jahr 2014. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Sein Motto: „Eisenstadt ja, aber nicht nur.“ Er betonte das im Gespräch mit dieser Zeitung, da die Stadt Friesoythe das Stadtmarketing in Zukunft auf professionelle Füße stellen möchte. Und da könne es nicht richtig sein, von Anfang an ein Oberthema zu setzen, das nicht einmal mit einem Konzept hinterlegt sei.

Breit aufstellen

„Das Stadtmarketing soll eine große Rolle für ganz Friesoythe spielen, für das Zentrum genauso wie für die Dörfer. Es kann daher nicht um einen Ortsteil, um eine Person oder um ein Thema gehen“, sagte Stratmann. Man wolle sich breit aufstellen und viele Akteure aus allen Ortsteilen mit ins Boot holen. Er zeigte sich daher auch hocherfreut, dass der Handels- und Gewerbeverein Friesoythe auf der jüngsten Mitgliederversammlung das klare Signal gab, ein Gesamtkonzept für die Stadt Friesoythe zu unterstützen.

„Wir wollen etwas ganz Eigenes schaffen“, sagte der Bürgermeister. Ihm schwebe so etwas vor wie „Stadt der Begegnung“, darunter könne man schließlich alle Bürger versammeln.

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Eisen und Schmiedehandwerk würden da ganz gut unter dieses Dach passen. „Wir müssen dieses Thema in die Dörfer tragen.“ Dass so etwas gelingen könne, würden die geplanten Schmiedemuseen in Markhausen und Gehlenberg bestens beweisen. Tourismus sei in diesem Zusammenhang ohnehin ein wichtiges Feld, das man ausbauen müsse. Er frage sich zum Beispiel, warum touristische Leuchttürme auf Friesoyther Stadtgebiet wie etwa der Tier- und Freizeitpark Thüle oder der Kletterwald in der eigenen Vermarktung kaum Berücksichtigung finde.

Neben Tourismus seien auch Wirtschaftsförderung, Immobilien- und Flächenmanagement und Veranstaltungsmarketing wichtige Bausteine für ein zentrales Stadtmarketing.

Er wisse auch, dass kein Stadtrat und keine Stadtverwaltung die Aufgabe leisten könne, alles miteinander zu verbinden. „Deshalb brauchen wir eine Person, die alle Fäden zusammenhält“, so Stratmann. Ihm schwebt daher eine ganz neu zu besetzende Stelle im Rathaus vor – „als Ansprechpartner für alle Ortschaften.“ Diese Person könnte dann die Bereiche Tourismus, Marketing und Wirtschaftsförderung im Blick haben.

In diesem Zusammenhang findet er einen Vorschlag von Gert Stuke nicht schlecht. Der Friesoyther Geschäftsmann brachte auf der Sitzung des Handels- und Gewerbevereins ins Spiel, das Stadtmarketing im alten Rathaus Stadtmitte unterzubringen. „Eine zentrale Anlaufstelle mitten in der Stadt finde ich sehr interessant“, sagte Stratmann.

Am Ende sei all das aber eine politische Entscheidung. Die Stadtverwaltung werde natürlich Vorschläge machen, wie das Stadtmarketing künftig aussehen könnte. Das letzte Wort hätten dann die Ratsmitglieder.

Viele Akteure ins Boot

In einem ersten Schritt werde man im ersten Quartal des kommenden Jahres so viele Akteure wie möglich einladen. „Wir müssen die Leute vor Ort begeistern. Sie sind die wichtigsten Multiplikatoren.“ Man wolle sich zunächst mit Ortsvorstehern, Jugendorganisationen, Heimatvereinen, Bauernverbänden, Handels- und Gewerbevereinen und weiteren Vereinsvorsitzenden generationsübergreifend an einen Tisch setzen, um herauszubekommen, was für Stärken alle Teile der Stadt haben und was noch fehlt.

Bürgermeister Sven Stratmann: „Wir starten bei Null und gehen da ganz wertneutral rein.“

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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