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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Lösungen für Gefahrenstellen gefragt

02.02.2018

Friesoythe Das Baugebiet Galgenberg nimmt immer weiter Form an. Es ist nicht auszuschließen, dass das Baugebiet im Osten der Stadt noch weiter ausgedehnt wird. Was sich für die Entwicklung der Stadt Friesoythe positiv darstellt, birgt gleichzeitig ein großes Problem. Denn das Baugebiet ist durch die Umgehungsstraße (Oldenburger Ring) vom Innenstadtbereich abgeschnitten. Wie also sollen die Anwohner – allen voran die Kinder – die viel befahrene Landesstraße künftig sicher zu Fuß oder mit dem Rad überqueren?

Mit dieser Frage beschäftigten sich am Mittwochabend die Mitglieder des Straßen-, Wege und Kanalisationsausschusses des Friesoyther Stadtrates. Eine Lösung wäre eine Fußgängerampel. Doch eine Ampel werde vom Straßenbaulastträger, also dem Land, strikt abgelehnt, machte Fachbereichsleiter Sven Corbes auf der Sitzung deutlich. Er betonte aber auch: „Eine Querungshilfe ist dringend notwendig.“

Tunnel ist zu teuer

Offen bleibt aber bislang, wie diese aussehen und wo diese geschaffen werden könnte.

Einen möglichen Standort brachte die CDU/FDP-Fraktion, durch die das Thema überhaupt erst auf die Tagesordnung gelangte, ins Spiel. Und zwar in Höhe der Straße „Hinter der Burgwiese“. Doch auch an diesem Ort stellt sich die Frage, wie eine Querungshilfe aussehen könnte. Ein Tunnel oder eine Brücke kommen aus Kostengründen wohl nicht in Betracht. Außerdem ist die Straße „Hinter der Burgwiese“ als Verbindungsweg zur Thüler Straße für Fußgänger und Radfahrer aufgrund ihres Zustandes – schmal, kein Fußweg, keine Beleuchtung – nur bedingt geeignet.

In einem nächsten Schritt, so kündigte Corbes an, solle zunächst eine Verkehrszählung durchgeführt werden. Ergänzend soll ein Planungsbüro geeignete Lösungsansätze ausarbeiten. Diese Ergebnisse sollen dann als Grundlage für weitere Beratungen mit der Verkehrskommission und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dienen.

Autos auf Fußweg

Ein weiteres Verkehrsproblem stellt die Wangerooger Straße zwischen Thüler Straße und Entlastungsstraße dar. Diese ist so schmal, dass der Begegnungsverkehr auf den gepflasterten Rad- und Fußweg ausweichen muss. Außerdem ist die Straße zu Beginn nur über eine unübersichtliche 90-Grad-Kurve zu befahren und auf einer Seite mit einer Leitplanke von einem Acker abgegrenzt.

Ein direkter Anlieger machten seinem Unmut auf der Ausschusssitzung Luft. Die Wangerooger Straße sei zu einer reinen Durchgangsstraße geworden. Der Rad- und Fußweg werde permanent von Autos befahren. „Es ist eine gefährliche Straße geworden“, so der Anlieger. Vor allem als kürzlich die B 72 gesperrt gewesen sei, habe es ein großes Verkehrsaufkommen mit vielen gefährlichen Situationen gegeben. Die Straße werde zudem intensiv von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt.

Die schwierige Situation sei der Stadtverwaltung bekannt. Die Straßenführung musste beim Bau im Jahr 2004 so gewählt werden, da man sich mit zwei Flächeneigentümern nicht einigen konnte. Wie Corbes auf der Ausschusssitzung mitteilte, wurde die Verkehrsführung 2016 in der Verkehrskommission thematisiert. Unter anderem sei eine andere Führung des Radverkehrs beraten worden. Mit einem Grundstückseigentümer (er wohnt nicht an der Straße) sei die Stadt derzeit in Verhandlungen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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