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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Anwohner In Garrel Fordern Winterdienst: Zwischen 7 und 20 Uhr ist zu streuen

08.11.2019

Garrel Der Winter naht und damit sind die Garreler Bürger nun – nach dem milden Winter im vergangenen Jahr – vermutlich erstmals wirklich in der Pflicht, Wege und Straßen vor ihrem Grundstück freizuhalten. Der Gemeinderat hatte zum 1. Januar den Winterdienst neu geregelt. Seither sind Eigentümer von Grundstücken innerhalb geschlossener Ortslage entlang der meisten Straße im Gemeindegebiet selbst in der Pflicht – und zwar in der Zeit von 7 bis 20 Uhr. Die Mitarbeiter des Bauhofs sollen nur noch Wege zu Kindergärten und Schulwege übernehmen. Diese Neuregelung – in den meisten Kommunen längst Usus – hatte für einiges Aufsehen und auch Unmut in der Gemeinde geführt. Der Planungsausschuss hat sich nun mit einige Anträge von Anwohnern befasst, deren Straßen auch von der Gemeinde gestreut und geräumt werden sollten.

Arnold Hannöver (BfG) äußerte die Bedenken, dass die Diskussionen um den Winterdienst zu einer „unendlichen Geschichte“ werden würde. „Wir werden uns immer wieder damit befassen müssen.“ Tobias Bohmann (SPD) betonte, der Plan sei nicht in Stein gemeißelt.

Anlieger der Falkenberger Straße hatten gefordert, die Straße von der Petersfelder Straße bis zur Industriestraße in den Plan aufzunehmen, Begründung: Es handele sich um eine viel befahrene verkehrliche Verbindung zum Industriegebiet. Zudem würden viele Schüler den Weg nutzen.

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Das vermochte die Verwaltung nicht zu erkennen. Es handele sich nicht um eine direkte Wegeverbindung zum Schulzentrum. Sie schlug vor, den Antrag der Anlieger abzulehnen. Die Ausschussmitglieder folgten.

Eine Anliegerin an der Straße Im Fange argumentierte ebenfalls damit, dass viele Personen den Geh- und Radweg entlang der Straße Im Fange von der Immenstraße bis zur Kaiforter Straße nutzen würden. Zudem würden ihn viele Arbeitnehmer befahren, die ins südliche Gewerbe- und Industriegebiet müssten.

Die Verwaltung verweist allerdings auf die Hauptwegeverbindung zu den Schulen und Kindergärten über die Böseler Straße und die Verbindung Im Fange über die Immenstraße. Diese Verbindung werde bereits gestreut. Aus diesem Grunde schloss sich der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung an, diesen Antrag abzulehnen.

Aufgenommen werden soll in den Winterdienst-Plan dagegen die Straße Eichkamp. Hier hatten Anlieger die Aufnahme beantragt, weil es ihnen angesichts des hohen Verkehrsaufkommens auf der Straße, die über keinen ausgebauten Geh- und Radweg verfügt, nicht zugemutet werden könne, die Straßen von Eis und Schnee freizuhalten. Vor allem würden die zahlreichen Lkw die Straße immer wieder dichtfahren. Die Verwaltung stimmte zu, die Straße Eichkamp von der Varrelbuscher Straße bis zur Amerikastraße aufzunehmen.

Positiv beschieden die Ausschussmitglieder auch den Antrag von Anliegern der Pfarrer–Landgraf-Straße, den Gehweg von der Hauptstraße bis zur Kreuzung Ecke Mozartstraße aufzunehmen. Der südliche Gehweg entlang der Straße wird bis zur Straße Hinterm Esch bereits schnee- und eisfrei gehalten. Der nördliche Gehweg wird bereits von der Seniorenwohnungen bis zum Barbara-Kindergarten gestreut. Der Ausschuss stimmte dem Ansinnen vor dem Hintergrund zu, dass der Gehweg von vielen Schülern genutzt wird.

Abgelehnt wurde weiterhin der Antrag eines Anliegers an der Kaiforter Straße. Der wollte, dass auch vor seinem Grundstück auf der Kaiforter Straße 73 gestreut wird. Bislang reicht der Streudienst bis zur Hausnummer 71, da dort der Gehweg entlang der Straße aufmündet. Das wird auch so bleiben.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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