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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Stolz auf glückliche Gesichter

25.09.2018

Garrel Alle drei Redner waren sich am Sonntag auf der Feier zum zehnjährigen Bestehen der Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“ einig. Es sei eine segensreiche Einrichtung, die das soziale Ungleichgewicht ein wenig ausgleichen könne, hieß es in den Grußworten

„Die Stiftung ist in den Köpfen und in den Herzen der Einwohner Garrels angekommen“, sagte der Vorsitzende Hubert Looschen in seiner Begrüßung im Rathaus. Unterstützung erführe die Stiftung aus allen Teilen der Bevölkerung. Privatpersonen, Firmen, Vereine und Schulen stellten sich in den Dienst der guten Sache. Besonderen Dank erfuhr die Familie Wendeln, der die Stiftung besonders am Herzen liegt und die diese nicht nur ideell unterstützt. Erwähnt wurde auch der viel zu früh verstorbene Norbert Högemann, der einer der Ideengeber für die Stiftung war. Diese mache bei den Förderungen keine Unterschiede bei den Herkünften. „Unsere Antwort auf die Ereignisse in Chemnitz“, betonte Looschen.

Landrat Johann Wimberg überbrachte die Glückwünsche des Landkreises Cloppenburg. In unserem reichen Land gäbe es auch Menschen, die nicht am Gemeinschaftsleben entsprechend teilnehmen könnten, sagte er. Die Stiftung, ausgestattet mit einem Kapital von 200 000 Euro, € könne da unbürokratisch helfen. Wimberg lobte die Garreler Bevölkerung wegen ihrer guten Vernetzung. Er hob die Mentalität dieser Region hervor „Nicht lang schnacken – machen!“. „So können Sie stolz sein auf die vielen glücklichen Gesichter, denen Sie ein Lächeln gegeben haben“, sagte Wimberg.

Als Caritasdirektor und Vorsitzender der Caritas-Gemeinschaftsstiftung beglückwünschte Dr. Gerhard Tepe die Garreler zum Jubiläum. Looschen sei Kuratoriumsmitglied der Gemeinschaftsstiftung und gebe zahlreiche Impulse, sagte Tepe. „Sie brennen für die Sache“, betonte er. Die Stiftung verfolge den biblischen Auftrag, bei den Schwächsten nicht wegzusehen, sondern sie in die Mitte der Gesellschaft zu stellen, und da zu helfen, wo Hilfe gebraucht werde.

Bürgermeister Andreas Bartels machte deutlich, dass die Stiftung in die Gemeinschaft Garrels eingebettet sei. Sie sei eine Existenzgrundlage für alle, nicht nur finanziell, sagte er. Auch er wies auf die soziale Schieflage in Deutschland hin. „Mit dieser Stiftung haben Sie mehr soziale Gerechtigkeit geschaffen“, lobte er und überbrachte Dank und Glückwünsche der Gemeinde.

Pfarrer Paul Horst dankte im Namen der katholischen Kirchengemeinde und überreichte die Entpflichtungsurkunde des Weihbischofs Wilfried Theising für zwei ausscheidende Kuratoriumsmitglieder – Andreas Bartels und Günter Hinxlage – sowie die Ernennungsurkunden für weitere Kuratoriumsmitglieder. Zum Kuratorium gehören Monika Düker, Hubert Looschen (Vorsitzender), Yvonne Högemann, Franz-Josef Behrens, Ingrid Nienaber, Ulrich Wendeln (2. Vorsitzender), Roswitha Kirsch, Pfarrer Holger Ossowski, Manfred Nienaber, André Hellmann und Monika Voßmann.

Der Gesangverein „Cäcilia“ umrahmte die Veranstaltung musikalisch.

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