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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Bartels Amtsantritt mit Besonderheiten

14.08.2019

Garrel /Landkreis Die Parteien in Garrel führen seit nunmehr einer Woche Gespräche mit möglichen Kandidaten für die Nachfolge von Andreas Bartels als Bürgermeister. Und offenbar geht es nun doch nicht so schnell, wie zunächst gehofft. Spekuliert wird schon jede Menge, verschiedene Namen werden – mal mehr, mal weniger ernsthaft – gehandelt. „Hast Du schon deine Kandidatur eingereicht?“ ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden. Sollte man in Garrel nicht fündig werden, könnte eine Ausschreibung erfolgen. Nach wie vor ist das erklärte Ziel der im Rat vertretenen Parteien und Gruppen, einen gemeinsamen Kandidaten zu stellen.

„Ohne Alternative“ ist wohl ein Wahltermin Anfang Dezember. Festgelegt werden soll der Termin auf der Ratssitzung am 2. September. Die eventuelle Stichwahl bei der Entscheidung über den bis 2026 ins Amt zu wählenden Bürgermeister könnte dann rechtzeitig am 15. Dezember vor den Weihnachtsferien stattfinden.

Bei einem Wahltermin 1. Dezember müssten die Vorschläge – unabhängige Bewerber müssen 140 Unterstützungs-Unterschriften einreichen – spätestens am 14. Oktober bis 18 Uhr im Rathaus eingereicht werden. Am 3. Oktober beginnen schon die Herbstferien. Es bleibt also wenig Zeit für die Beratungsphase, zumal auch das Schützenfestwochenende (24. bis 26. August) für offizielle Vorberatungen kaum genutzt werden kann. Der September wird die Vorentscheidungen bringen müssen.

Schon die erste Wahl von Andreas Bartels in Garrel im Jahr 2006 war spektakulär, da vor Gericht wegen der Einmischung des damaligen Landrates und Parteikollegen Hans Eveslage die Gültigkeit der Wahl angefochten worden war. Drei Jahre beschäftigte das die Gerichte, bevor die Klage zurückgenommen wurde. 2014 hatte der aus Barßel stammende und vorher in Jade tätige Bartels dann 73,4 Prozent der Stimmen erhalten.

Bartels war einer der sieben Bürgermeister im Kreis Cloppenburg, die ein CDU-Parteibuch haben – ein knapper 7:6-Vorsprung. Ferner sind das: Hermann Block (Bösel), Marcus Willen (Löningen), Dr. Wolfgang Wiese (Cloppenburg), Michael Fischer (Emstek), Karsten Hage (Lindern) und Michael Kramer (Lastrup). Gerade jüngst war das Rathaus in Molbergen an den unabhängigen Bewerber Witali Bastian gegangen – er ist bis 2026 im Amt.

2021 stehen in vielen Kommunen im Kreis parallel zu den Kommunalwahlen Bürgermeisterwahlen an: In Cappeln, Friesoythe, Barßel und Essen könnte die CDU ihren Vorsprung in Sachen Bürgermeister im Landkreis ausbauen. Marcus Brinkmann in Cappeln war 2013 als unabhängiger Kandidat ins Rennen gegangenen, nachdem er im CDU-Vorausscheid verloren hatte – und gewann gegen zwei Parteibewerber mit einer Stimme Vorsprung.

In Cloppenburg und Emstek könnten ihre „Titelverteidigung“ antreten: Dr. Wolfgang Wiese (61/CDU) und Michael Fischer (48/CDU).

Marcus Willen konnte sich 2014 mit 51,9 Prozent der Stimmen in Löningen durchsetzen. In Friesoythe war damals eine Stichwahl nötig. Sven Stratmann (47/SPD) setzte sich deutlich mit 65,6 Prozent gegen die CDU-Bewerberin Hildegard Kuhlen durch. Auch in Barßel gewann der SPD-Bewerber Nils Anhuth.

In Lindern gab es 2014 eine klare Angelegenheit. Karsten Hage (53/CDU) hatte keinen Mitbewerber, gewann mit 89,4 Prozent der Stimmen und ist bis 2021 gewählt. Das gilt auch für Essen. Seit drei Jahren sitzt Heinrich Kreßmann nach dem Sieg im Stichentscheid gegen den CDU-Landtagsabgeordneten Clemens Gr. Macke im Bürgermeistersessel.

Bis 2026 im Amt sind Thomas Otto im Saterland (unabhängig) und Michael Kramer in Lastrup.

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Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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