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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Anlieger des Ginsterwegs wollen nicht zahlen

28.06.2019

Garrel Handlungsbedarf sehen die Anlieger des Ginsterwegs in Nikolausdorf, Autofahrer seien hier wesentlich zu schnell unterwegs. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Kreuzung zur Kaplan-Luttmann-Straße zu entschärfen. Das soll durch eine Aufpflasterung geschehen, wodurch die Autofahrer zum langsamen Fahren gezwungen werden. Die Anlieger werden mit 65 Prozent der Kosten – rund 3600 Euro – als freiwillige Leistung beteiligt. Das stößt allerdings bei Anliegern der Ginsterstraße auf Ablehnung, wie sie in einem Schreiben an die Gemeinde verdeutlichten. Sie sahen vielmehr die Gemeinde in der Pflicht, die schließlich diese Gefahrenstelle geplant habe. Zudem sei die Straße eine Durchgangsstraße, argumentierten die Anlieger.

Diese Argumentation allerdings fand keine Fürsprecher unter den Ratsmitgliedern. Herbert Holthaus (CDU) erinnerte an den Grundsatzbeschluss dazu. An den habe man sich auch hier zu halten. Bürgermeister Andreas Bartels stimmte Heinrich Behrens (BfG) in der Meinung zu, die Situation werde sich mit dem Ausbau der Kaplan-Fresenborg-Straße bis an den Ottenweg entspannen. Ein kompletter Ausbau soll derzeit noch nicht erfolgen.

Grünes Licht gab der Gemeinderat für die Verlegung und den Neubau des Busbahnhofs in Garrel. Der soll, wie berichtet, hinter die Sporthalle verlegt werden. Einhellig wurde die Planung als positiv hervorgehoben. CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Meyer betonte, die Verlegung sei der erste große Punkt in der Städtebausanierung. Schnellstens soll es mit dem bisherigen Busbahnhof weitergehen.

CDU-Ratsherr Rainer Engelmann konnte den Plänen nicht zustimmen und enthielt sich seiner Stimme. Seine Begründung: Es würden falsche Akzente gesetzt. Denn der Anbau an die Grundschule Garrel, um endlich die Ganztagsschule dort voranzutreiben, sei drängender.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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