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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Beverbrucher Straße auf der Agenda der CDU

20.09.2019

Garrel Um viel Geld ist es in den vergangenen Tagen im Hotel Heidegrund gegangen. Der Arbeitskreis Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung der CDU-Landtagsfraktion, dessen Vorsitzender Karl-Heinz Bley aus Garrel ist, hatte sich zu Haushaltsberatungen in das idyllisch gelegene Hotel an der Thülsfelder Talsperre zurückgezogen. Auf Grundlage des Haushaltsplanentwurfs, den Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) jüngst vorgelegt hatte, setzte das zwölfköpfige Gremium – bestehend aus CDU-Landtagsabgeordneten, Ministeriumsvertretern sowie des Staatssekretärs im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Berend Lindner – auf ihrer zweitägigen Sitzung deutliche Akzente in Richtung Infrastruktur.

Hatte der Finanzminister noch 110 Millionen Euro alleine an Investitionen in Landesstraßen und Radwege für das kommende Jahr veranschlagt – ein historisch hohes Niveau – möchte die CDU-Fraktion diesen Ansatz nochmals um zusätzliche rund sechs Millionen aufstocken. „Es gibt eine lange Liste an Begehrlichkeiten“, machte Ausschussvorsitzender Karl-Heinz Bley auf einem Pressegespräch im Anschluss an die Sitzung deutlich.

Eine davon: Der Ausbau der Großenknetener Straße/Beverbrucher Straße von Garrel in Richtung A 29-Auffahrt. Bley betonte, er wolle sich persönlich dafür einsetzen, dass diese Straße saniert und verbreitert werde.

Weiterhin sollen rund zwei Millionen Euro in den Umzug der Straßenmeisterei in Friesoythe fließen. Auch die Sanierung der Landesstraße zwischen Garrel und Varrelbusch (Garreler Straße) steht auf der Agenda, die Brücke in Elisabethfehn oder der Radweg entlang der Ellerbroker Straße in Friesoythe auch – um einige Beispiele zu nennen.

Die Meisterprämie soll künftig auch für Industriemeister und Meister im landwirtschaftlichen Bereich gezahlt werden. Dafür möchte der Arbeitskreis 1,4 Millionen Euro in den Haushalt einstellen. Für fünf Millionen Euro sollen Radwege an Landstraße gebaut werden.

Ein großes Problem: Im Land fehlen Lokführer. Das hatte einige Zugausfälle auch in der Region zur Folge. Zwei Millionen Euro sollen investiert werden, um die Attraktivität der Ausbildung zum Lokführer zu steigern. Ein Konzept dazu muss aber noch erarbeitet werden. Weiterhin sollen die Landesverkehrswachten mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet werden.

Am Mittwochabend hatten die Ausschussmitglieder den Betrieb A+T Nutzfahrzeuge in Garrel besichtigt. Die Juniorchefs Tobias und Andreas Tönjes führten durch die Produktionshallen des Unternehmens mit einem Gesamtumsatz von rund 50 Millionen Euro und etwa 150 Mitarbeitern an den Standorten Garrel und Uplengen (Kreis Leer). Rund 400 Spezialanfertigungen werden pro Jahr gefertigt.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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