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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Verkehrsausschuss: Gemeinde will Straßen sanieren

07.10.2015

Barßel Nicht kleckern, sondern klotzen, meinten die Mitglieder des Ausschusses für Straßenbau und Verkehr der Gemeinde Barßel, als es darum ging, Mittel für die Unterhaltung der Straßen und Wege im Gemeindegebiet für das Haushaltsjahr 2016 einzustellen.

Die Gemeindevertreter hatten auf der Sitzung am Montagabend im Sitzungssaal des Rathauses die Spendierhosen angezogen. Auf die von der Verwaltung vorgeschlagenen 140 000 Euro sattelte der Ausschuss – ohne auf die Haushaltslage zu schauen – kurzerhand noch einmal 25000 drauf, und das einstimmig über die Parteigrenzen hinaus. Nach dem Willen des Ausschusses können nun für 165 000 Euro Straßen und Wege saniert werden. Außerdem gab es 5000 Euro für die Unterhaltung von Brücken.

Zuvor hatte man sich bei einer Bereisung die Straßen angeschaut. „Bei den viel befahrenen Gemeindestraßen müssen laufend entstandene Schäden beseitig werden. Des Weiteren sind Instandsetzungen an Bürgersteigen und Gehwegen erforderlich“, erläuterte der für den Straßenbau zuständige Sachbearbeiter im Rathaus, Heinz-Georg Coners, den Mitgliedern die Notwendigkeit. „Wir müssen mehr Geld in die Hand nehmen, damit reell etwas an den Straßen gemacht werden kann und nicht immer nur Flickschusterei“, befand Ausschussvorsitzender Rolf Sauerwein (CDU). Unterstützung gab es vom Kollegen der SPD, Heino Willhaus. „Unsere Bürger müssen auch sehen, dass wir die Schäden beseitigen und nicht immer nur von Jahr zu Jahr die Löcher in den Straßen füllen“, sagte Willhaus. Dem schloss sich auch der Vorsitzende der Bürgerfraktion (BFB), Josef Wagner, an: „So können Jahr für Jahr Straßenzüge komplett erneuert werden“.

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Unterschiedlicher Auffassung war der Ausschuss bei den zusätzlichen Fahrbahnmarkierungen in den Tempo-30-Zonen. Sollte in allen Baugebieten an jeder Straße eine Markierung (Tempo 30) erfolgen, wären etwa 140 Zahlen erforderlich. Das hätte Baukosten von rund 35 000 zu Folge – zu teuer und nicht notwendig, meinten die Ratsvertreter.

Dem Vorschlag, die Arbeiten kostengünstiger vom Bauhof erledigen zu lassen, erteilte Bürgermeister Nils Anhuth eine Absage: „Der Bauhof kann nicht alles leisten“. So sah es auch Steffen Haak (CDU): „Das muss schon eine Fachfirma machen“. Schließlich folgten die Mitglieder dem Vorschlag Josef Wagners, die Fahrbahnmarkierung nur auf den Straßen aufzubringen, die von Hauptstraßen in Siedlungen führen. „Das ist eine gute Entscheidung“, sagte Johannes Loots (BFB), der sich vehement für die Markierung eingesetzt.

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