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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Georg Kettmann gibt Bürgermeisteramt ab

20.02.2016

Essen Anlässlich der Kommunalwahl am Sonntag, 11. September, wird in Essen nicht nur der neue Rat, sondern auch ein neuer Bürgermeister gewählt. Wie der amtierende Verwaltungschef Georg Kettmann bekannt gab, wird er sein Amt frühzeitig abgeben.

Als Kettmann am 1. April 1987 als Gemeindedirektor der Gemeinde Essen eingeführt wurde, begann in der mittlerweile steuerkräftigsten Kommune der Region eine neue Zeitrechnung. Zuvor war Kettmann neun Jahre Stellvertreter von Alfred Lübbe. In den vergangenen elf Jahren setzte Kettmann sich als Bürgermeister für die Belange der 8700-Einwohner-Gemeinde im Südkreis ein. Das Vertrauen in sein Können ist groß, bei der letzten Wahl 2011 konnte er 84,6 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Seine Amtszeit würde eigentlich erst im November 2019 enden, doch wie alle anderen Amtsinhaber kann er in diesem Jahr aufhören, wenn er das bis zum 1. April erklärt.

„Ich habe diese Möglichkeit genutzt“, meinte Kettmann am Freitag im Gespräch mit der NWZ . „Die Gesundheit zwingt mich.“ Er könne dieses schwere Amt – „das ich sehr gerne ausgeübt habe“ – nicht mehr ausüben und den gestiegenen Anforderungen gerecht werden – vor einem halben Jahr hatte Kettmann einen Schlaganfall erlitten.

Was die weitere Verwaltungsspitze betrifft: Kettmanns Vertreter Andreas Güttler ist im Dezember mit knapper Mehrheit zum Ersten Samtgemeinderat in Bersenbrück gewählt worden. Er sollte sein Amt am 1. April antreten, bleibt aber bis zum 1. Mai in Essen. Jetzt hat er Gelegenheit, Kreisamtsrat Matthias Meyer noch einzuarbeiten. Meyer kommt als Verstärkung vom Landkreis Cloppenburg.

Und wer könnte neuer Bürgermeister werden? CDU-Fraktionschef Heiner Kreßmann (52), Polizeihauptkommissar, will von solchen Spekulationen nichts wissen. „Jetzt ist erst einmal die Zeit, um Kettmann für die aufopferungsvolle Tätigkeit zu danken.“ Verlässlich, sachlich und vertrauensvoll seien nur drei Attribute, die Kettmanns Verdienste nicht ausreichend umschreiben würden.

Natürlich wird Kreßmann als möglicher Kandidat genannt, ebenso Ralf Müller, Bankkaufmann und Vorsitzender des Rates, und Dirk Gehrmann. Letzterer ist CDU-Ratsmitglied und hat Verwaltungserfahrung als Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung beim Landkreis Vechta.

Die CDU muss bald handeln: CDU-Landtagsabgeordneter Clemens große Macke ist Vorsitzender in Essen. Er gibt zu, dass die Frage bald beraten werden muss. Vorher gelte es aber, die „tolle Lebensleistung“ von Kettmann zu würdigen. Übrigens: Würde gr. Macke als Bürgermeister kandidieren und gewählt, freuen sich die Osnabrücker, denn Anette Meyer zu Ströhen (60) würde erneut in den Landtag nachrücken.

Detlev Kolde (SPD/54) will die Entwicklung abwarten. Der gebürtige Quakenbrücker fühlte sich „bei Kettmann immer sehr gut aufgehoben“, die SPD hatte immer auf einen Gegenkandidaten verzichtet.

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