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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Kommunalwahl: Harm Siefken tritt nicht wieder an

11.03.2016

Barßel In der Gemeinde Barßel suchen fast alle Parteien noch Kandidaten für die Kommunalwahl am 11. September. Doch das Personalkarussell dreht sich noch sehr langsam. Nicht alle Mandatsträger wollen wieder für eine neue Legislaturperiode antreten.

So tritt etwa für die SPD Harm Siefken aus Elisabethfehn nicht wieder an. Siefken begründet seine Entscheidung mit dem Alter. „Ich bin jetzt 74 Jahre alt und da wird es Zeit, dass man sich politisch ein wenig zur Ruhe setzt. Ich wollte schon bei den letzten Wahlen nicht wieder antreten. Doch meine Partei hat mich damals überredet, erneut anzutreten“, so Siefken.

Seit 1986 sitzt er im Barßeler Rat – viele Jahre davon auch im Verwaltungsausschuss. Er gehört damit zu den dienstältesten Ratsherren. „Wir werden voraussichtlich im April unsere Kandidaten bekanntgeben. Dazu laufen derzeit die Vorbereitungen“, sagt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Judith Vey-Höwener, die seit der Wahl 2011 für ihre Partei im Rat sitzt und auch wieder antreten wird.

Nicht wieder kandidieren wird Stefanie Röttgers aus Neulohe von der Bürgerfraktion (BFB). Die 29-jährige Erzieherin sitzt seit 2006 für die BFB im Gemeinderat. „Ich habe mich gerne politisch eingebracht. Doch aus privaten und zeitlichen Gründen möchte ich nicht erneut antreten“, so Röttgers.

Wie Siefken ist auch Felix Berndmeyer (BFB) seit 30 Jahren im Gemeinderat tätig. „Einmal will ich noch kandidierten“, sagt der 68-Jährige. Das will auch Fraktionschef Josef Wagner. „Wir sind derzeit in der Findungsphase und würden uns über jede weibliche Kandidatin oder männlichen Kandidaten freuen. Sie müssen nicht unbedingt Mitglieder in der BFB sein“, sagt Wagner.

Der CDU-Gemeindeverband tritt mit dem Anspruch an, stärkste Kraft zu werden. „Neben den erfahrenen Kommunalpolitikern soll natürlich auch der junge politische Nachwuchs seinen Platz bekommen“, sagt der Gemeindeverbandsvorsitzende Ralf Lampen. Die Suche nach neuen Kandidaten sei immer eine Herausforderung, das politische Interesse in allen gesellschaftlichen Gruppen zu wecken sei dabei die schwierigste Aufgabe.

„Die Eckdaten für die Kommunalwahl stehen, daran richten wir uns aus. Natürlich sind jederzeit politisch Interessierte gerne gesehen, die den Mut haben, auch Verantwortung zu übernehmen.“

Wie bei jeder Mannschaft würden alte Spieler wieder antreten und ein Teil wolle ausgewechselt werden. „Diese gilt es natürlich zu ersetzen“, sagt Lampen, ohne Namen zu nennen. Nach Informationen der NWZ  wollen alle bisherigen Mandatsträger der CDU wieder antreten. Zurück auf die politische Bühne möchte Joachim Dahlke für die FDP. Der Apotheker bewirbt sich sowohl für den Gemeinde-, als auch für den Kreistag. Der 68-Jährige saß bereits von 2006 bis 2011 im Gemeinderat. Bei den Wahlen 2011 gelang ihm dann aber der Sprung in das Gemeindeparlament nicht erneut.

Bei den Grünen stellt der Kreisverband Cloppenburg die Liste auf, da es in Barßel keinen Ortsverband gibt, wie Manfred Lorentschat aus Elisabethfehn erklärt. Er wird sich definitiv um einen Platz auf der Liste bewerben. So auch das derzeit einzige grüne Mitglied im Rat, Brigitte Ebben aus Elisabethfehn.

„Wir suchen noch Kandidaten. Sie müssen kein Parteimitglied sein, aber die Grünen Ziele vertreten“, so Lorentschat.

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