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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Fast drei Millionen Rotarmisten sterben

03.02.2021

Helmighausen Rotarmisten, die in deutsche Gefangenschaft geraten waren, galten in der Sowjetunion lange als Feiglinge und Volksverräter. Diese Diskriminierung wurde erst 1995 beendet.

Bis Ende 1941 waren schon 1,4 Millionen sowjetische Soldaten in deutscher Gefangenschaft gestorben, weil sie geschwächt waren, aber auch oft gequält wurden.

Mehr als 100 Durchgangs- und Stammlager gab es. Von dort brachte die Wehrmacht die schon ausgemergelten Soldaten ins Reichsgebiet zum Arbeitseinsatz. Das Unrecht geschah nicht im Verborgenen. Die Deutschen wurden propagandistisch vorbereitet. Im Juli 1941, als die Gefangenen auch in Helmighausen ankamen, berichtete eine Zeitung über „bolschewistische Untermenschen“. Es handele sich um „das Primitivste und Niedrigste, das zur weißen Rasse gehört“.

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Heute ist klar: das Massensterben der sowjetischen Kriegsgefangenen gehört zu den größten Verbrechen der deutschen Wehrmacht, 5,7 Millionen Rotarmisten kamen in deutsche Gefangenschaft, rund drei Millionen von ihnen starben. Damit sind sie nach den Juden die zweitgrößte Opfergruppe des Vernichtungskrieges der Nationalsozialisten.

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck prägte 70 Jahre nach Kriegsende den Begriff des „Erinnerungsschattens“. Das war in Stukenbrock. In der Nähe davon soll jetzt in Holte-Stukenbrock, Nordrhein-Westfalen, Kreis Gütersloh, eine nationale Gedenkstätte entstehen.

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