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NWZonline.de Region Cloppenburg Politik

Falkenberg hat größte Zukunft

18.09.2017

Hoheging Groß war der Jubel bei den Bürgern aus Falkenberg, als Landrat Johann Wimberg den Namen als Sieger des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ nannte. Zu der Abschlussveranstaltung waren einige hundert Vertreter der teilnehmenden Gemeinden am Sonnabend ins Festzelt am Jugendheim am Erlenweg nach Hoheging gekommen.

Mit einer eigens komponierten Hymne eröffnete der Spielmannszug Kellerhöhe die Veranstaltung. Wimberg konnte zahlreiche Gäste begrüßen. Neben den drei Bürgermeistern aus Cloppenburg, Emstek und Garrel, Dr. Wolfgang Wiese, Michael Fischer und Andreas Bartels, die für die Gastgebergemeinschaft HoKeBü (Hoheging, Kellerhöhe, Bürgermoor) standen, waren auch einige Bürgermeister von teilnehmenden Ortschaften erschienen.

In einer fulminanten Veranstaltung präsentierte sich der Vorjahresgewinner HoKeBü mit seinen Musikkapellen und Vereinen. „Unsere Cloppenburger Dörfer und Bauerschaften haben eine Zukunft, wenn engagierte Bürgerschaften als Ideengeber und Umsetzer vorausgehen“, sagte der Landrat zu Beginn seiner Rede. Als besonders wichtig sieht er den Anschluss der Dörfer und Bauerschaften an das Breitbandnetz an. „Dafür ist eine enge Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Akteuren unverzichtbar.“

In diesem Jahr nahmen 35 Dörfer aus neun Kommunen teil. Alle Dörfer wurden bis Ende Mai von einer Kommission unter Leitung der stellvertretenden Landrätin Marlies Hukelmann besucht. Dafür bedankte sich Wimberg bei Hukelmann mit einem Blumenstrauß. Zwölf ausgewählte Dörfer wurden erneut besucht. Bewertet wurden unter anderem soziale und kulturelle Strukturen, Natur und Umwelt.

Bürgermeister Fischer lobte besonders die Abschlussveranstaltung. Der Vorsitzende des HoKeBü-Dorfvereins Rolf Frilling, bedankte sich dafür bei den Organisatoren.

Anschließend nahmen Wimberg und Hukelmann die Siegerehrung vor. Alle Teilnehmer erhielten nehmen einer Urkunde ein Geldpräsent. Falkenberg qualifizierte sich als Kreissieger 2017 mit Lodbergen, Gehlenberg, Altenoythe und HoKeBü für den Landeswettbewerb.

In der Wettbewerbsgruppe 1 siegten Auen-Holthaus, Liener und Peheim vor Benstrup, Neuscharrel, Nikolausdorf und dem Überhäsigen Viertel. In der Wettbewerbsgruppe 2 nahmen – ohne Sieger – Ahrensdorf, Augustendorf, Augustenfeld, Bartmannsholte, Böen, Düenkamp, Garen, Grönheim, Hammel, Hemmelte, Hohefeld, Markhausen, Marren, Neulorup, Neumarkhausen, Neuvrees, Osterlindern, Petersfeld, Pirgo, Schelmkappe, Schwaneburgermoor, Varrelbusch und Wachtum teil.

Die Sonderpreise gingen an Grönheim, Hemmelte, Nikolausdorf, Osterlindern und Schwaneburgermoor für die Errichtung eines Pfarrheims oder Dorfgemeinschaftshauses. Für den Erhalt einer Holzbrücke über die Hase erhielt Düenkamp den Sonderpreis. Für seine aktive Dorfjugend erhielt Lodbergen den Sonderpreis. Für Klima und Klimaanpassung erhielt das „Wärmenetz Wachtum“ einen Sonderpreis des Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

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